Der Ideenmillionär Richard von Gigantikow entdeckte 2011 den verfallenden Gasthof Serkowitz, an einem historischen Pilgerort, dort, wo der sächsische Jakobsweg die Frankenstraße und den thüringischen Rennsteig kreuzt. An diesem Ort hat das Lügenmuseum mit seiner neuen Ausstellung Skeleton Dance eine gemeinschaftsbildende zeitgenössische Kunstform geschaffen, die mittelalterliche Totentanz-Darstellungen in die Gegenwart transformiert.
Das Lügenmuseum ist ein Ort der künstlerischen Produktion, der gemeinschaftliche künstlerische Praxis ermöglicht: Künstler/innen verbinden Fine Art, Tanz und Musik nach Totentanz-Motive im Dialog mit Gedichten von Christian Morgenstern in einen kreativen Flow und zu fabelhaften Bildwerken.
Die Ausstellung fungiert als Blitzableiter zwischen deutscher Vorschriftenkultur und einer Überdosis Individualisierung und verzweigt sich in die Gegenwart. Besuchende erleben den künstlerischen Prozess zwischen Ideen, Materialien und Zeitgeist hautnah und im unmittelbar im Austausch.
Mit Skeleton Dance zeigt das Lügenmuseum, dass Totentanz nicht nur an Vergänglichkeit erinnert, sondern als zeitgenössisches Kunstereignis die Gegenwart
...
mehr anzeigen
Der Ideenmillionär Richard von Gigantikow entdeckte 2011 den verfallenden Gasthof Serkowitz, an einem historischen Pilgerort, dort, wo der sächsische Jakobsweg die Frankenstraße und den thüringischen Rennsteig kreuzt. An diesem Ort hat das Lügenmuseum mit seiner neuen Ausstellung Skeleton Dance eine gemeinschaftsbildende zeitgenössische Kunstform geschaffen, die mittelalterliche Totentanz-Darstellungen in die Gegenwart transformiert.
Das Lügenmuseum ist ein Ort der künstlerischen Produktion, der gemeinschaftliche künstlerische Praxis ermöglicht: Künstler/innen verbinden Fine Art, Tanz und Musik nach Totentanz-Motive im Dialog mit Gedichten von Christian Morgenstern in einen kreativen Flow und zu fabelhaften Bildwerken.
Die Ausstellung fungiert als Blitzableiter zwischen deutscher Vorschriftenkultur und einer Überdosis Individualisierung und verzweigt sich in die Gegenwart. Besuchende erleben den künstlerischen Prozess zwischen Ideen, Materialien und Zeitgeist hautnah und im unmittelbar im Austausch.
Mit Skeleton Dance zeigt das Lügenmuseum, dass Totentanz nicht nur an Vergänglichkeit erinnert, sondern als zeitgenössisches Kunstereignis die Gegenwart herausfordert und die Zukunft mitdenkt.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Sophie Altmann, Basse, Andrea Dorschner (E-Harfe), Lutz Fleischer, Maria Frinzel, Marion Kahnemann, Max Klinger, Klaus Liebscher, Amir Nikou (Gesang), Sylvia Pásztor, Cornelia Rank, Rose Schulze, Irina von Toll (Tanz), Pierre Vlček, Dorota Zabka, Reinhard Zabka
weniger anzeigen