Träume sind Schäume oder Träume werden wahr? Vom Wunschtraum bis zum Albtraum besteht der Traum aus viele Facetten und widerspiegelt Gefühle der Träumenden. Träume können leicht und transparent sein, ein Schimmer von Poesie mit schwebender Leichtigkeit oder erschrecken uns mit beklemmenden Bildern.
Träume haben schon immer in der Geschichte interessiert, von Platon zu Freud existieren vielfältige Interpretationen ihrer möglichen Bedeutung. Platon verstand die nächtlichen Fantasien als Nachrichten der Götter, Aristoteles meinte, diese seien ein Nachhall der Sinne, welche sich in der Nacht erholen. Sigmund Freud sah in ihren die Funktion, verdrängte Wünsche offenzulegen, seine Traumdeutung sollte helfen die Träume zu entschlüsseln und sie dem Bewusstsein zuzuführen.
Viele Künstler:innen haben sich mit Träumen auseinandergesetzt und sie in Bildern dargestellt oder ihre Malerei wirkt auf uns traumhaft oder auch albtraumartig, um einige zu nennen: René Magritte, Salvador Dali, Max Ernst, oder Johann Heinrich Füssli als Beispiel «Der Nachtmahr». Auch Malerei von Henri Rousseau oder Marc Chagall lassen uns an Träume denken.
In der unteren Galerie zeigen Künstler:innen textile Werke. Mit Werken von Eva Burkhard · Eveline Cantieni · Rebekka Gnädinger · Yvonne Huggenberger · Heidy Vital in der unteren Galerie und Schriftbildern der Lyrikerin Ruth Loosli auf der Veranda.