Chris Cabrim zeigt zur Kunstroute Ehrenfeld (02.–03. Mai, 11–20 Uhr) eine konzentrierte Auswahl aus der Werkgruppe Other Worlds – Inner Universe in Suspension im Electric Eel Tattoo Studio (Hansemannstr. 1, Köln-Ehrenfeld). Other Worlds ist kein Bildprogramm über „Welten“, sondern ein offener Werkzyklus über Zustände: darüber, wie Material erinnert, wie etwas sich verdichtet, kippt und wieder durchlässig wird.
Im Zentrum stehen Galaxies – großformatige Arbeiten, die wie Gedankenräume wirken: neblig, schwebend, zwischen Tiefe und Oberfläche. Daneben zeigt Cabrim Primal Bodies: reliefartige Zustandskörper, in denen Pigment und Struktur zu einer materialisierten Form von Gewicht und Ruhe werden. Diese Objekte können wie verkörperte Meilensteine gelesen werden – Erfahrungsplattformen, auf denen sich weiteres ablagert: Spuren, Schichten, Widerstände.
Ergänzend sind Fragments und Imprints zu sehen: Fragments wirken wie Bruchstücke eines Moments – kurze Verdichtungen, die etwas offen lassen. Imprints sind monochrome Topographien, die an Landkarten erinnern: nicht als Darstellung eines Ortes, sondern als Abdruck von Oberfläche, Druck und Richtung.
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Chris Cabrim zeigt zur Kunstroute Ehrenfeld (02.–03. Mai, 11–20 Uhr) eine konzentrierte Auswahl aus der Werkgruppe Other Worlds – Inner Universe in Suspension im Electric Eel Tattoo Studio (Hansemannstr. 1, Köln-Ehrenfeld). Other Worlds ist kein Bildprogramm über „Welten“, sondern ein offener Werkzyklus über Zustände: darüber, wie Material erinnert, wie etwas sich verdichtet, kippt und wieder durchlässig wird.
Im Zentrum stehen Galaxies – großformatige Arbeiten, die wie Gedankenräume wirken: neblig, schwebend, zwischen Tiefe und Oberfläche. Daneben zeigt Cabrim Primal Bodies: reliefartige Zustandskörper, in denen Pigment und Struktur zu einer materialisierten Form von Gewicht und Ruhe werden. Diese Objekte können wie verkörperte Meilensteine gelesen werden – Erfahrungsplattformen, auf denen sich weiteres ablagert: Spuren, Schichten, Widerstände.
Ergänzend sind Fragments und Imprints zu sehen: Fragments wirken wie Bruchstücke eines Moments – kurze Verdichtungen, die etwas offen lassen. Imprints sind monochrome Topographien, die an Landkarten erinnern: nicht als Darstellung eines Ortes, sondern als Abdruck von Oberfläche, Druck und Richtung.
Die Präsentation ist bewusst auf Abstand und Nähe gebaut: Aus der Distanz erscheinen die Arbeiten gebündelt; beim Herantreten werden Kanten, Verdichtungen, Übergänge lesbar – das Bild wird zur Oberfläche, und die Oberfläche zum Ereignis.
Ort: Electric Eel Tattoo Studio, Hansemannstr. 1, 50823 Köln-Ehrenfeld
Zeiten: Sa/So, 02.–03. Mai 2026, 11–20 Uhr
Kontext: Kunstroute Ehrenfeld
Infos & Werkauswahl: www.chriscabrim.com/kre
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