Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste lädt herzlich ein zur Eröffnung des Projekts „Echtzeit" in der Akademie, Palmenstraße 16, Düsseldorf. Es ist nach „Leben nach Microsoft" das zweite Kapitel einer auf mehrere Kapitel angelegten interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem sogenannten „Haus der Wissenschaften“ – auch als „Karl-Arnold-Haus“ bekannt.
In „Echtzeit“ tritt der bedeutende Bau der Nachkriegsmoderne in den Dialog mit künstlerischen Arbeiten, die Fragen von Architektur, Raum und Zeit unter dem Aspekt einer sich dauerhaften beschleunigenden Gegenwart reflektieren. Träge und widerständige Architektur trifft auf das Versprechen permanenter Verfügbarkeit und Unmittelbarkeit. Kunst entfaltet sich in diesem Rahmen nicht in „White Cubes“, sondern interagiert unmittelbar mit den räumlichen Gegebenheiten – macht sich diese gar zu eigen.
Architektonische Eingriffe von Johannes Schilling, Mitglied der Klasse der Künste, in Zusammenarbeit mit Schilling Architekten und Studierenden der FH Münster verändern für die Dauer des Projekts die Wahrnehmung des Hauses der Wissenschaften und ergänzen seine Nutzung. Der Eingang wird an die Gartenseite des Gebäudes verlegt, bislang verborgene Funktionsbereiche werden für das Publikum geöffnet und einer
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Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste lädt herzlich ein zur Eröffnung des Projekts „Echtzeit" in der Akademie, Palmenstraße 16, Düsseldorf. Es ist nach „Leben nach Microsoft" das zweite Kapitel einer auf mehrere Kapitel angelegten interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem sogenannten „Haus der Wissenschaften“ – auch als „Karl-Arnold-Haus“ bekannt.
In „Echtzeit“ tritt der bedeutende Bau der Nachkriegsmoderne in den Dialog mit künstlerischen Arbeiten, die Fragen von Architektur, Raum und Zeit unter dem Aspekt einer sich dauerhaften beschleunigenden Gegenwart reflektieren. Träge und widerständige Architektur trifft auf das Versprechen permanenter Verfügbarkeit und Unmittelbarkeit. Kunst entfaltet sich in diesem Rahmen nicht in „White Cubes“, sondern interagiert unmittelbar mit den räumlichen Gegebenheiten – macht sich diese gar zu eigen.
Architektonische Eingriffe von Johannes Schilling, Mitglied der Klasse der Künste, in Zusammenarbeit mit Schilling Architekten und Studierenden der FH Münster verändern für die Dauer des Projekts die Wahrnehmung des Hauses der Wissenschaften und ergänzen seine Nutzung. Der Eingang wird an die Gartenseite des Gebäudes verlegt, bislang verborgene Funktionsbereiche werden für das Publikum geöffnet und einer jungen Generation von Kunstschaffenden als temporäre Projekträume für künstlerische Interventionen zur Verfügung gestellt.
Eine zentrale Position im Projekt nimmt außerdem Hans Haackes „News“ ein, das erstmalig 1969 im Rahmen von Prospect 69 in der Kunsthalle Düsseldorf präsentiert wurde. „News“ knüpft zugleich an die Baugeschichte des Hauses der Wissenschaften an: In den ursprünglichen Planungen für das Gebäude war auch ein Studio des WDR vorgesehen – das jedoch nie in der vorgesehenen Form genutzt wurde.
Neben „News“ werden Werke von Julia Scher, Nina Canell, Liz Deschenes, Candida Höfer, Oliver Laric und Seth Price gezeigt. Moritz Riesenbeck bespielt einen der Projekträume. Arbeiten von Tobias Hohn & Stanton Taylor sowie Rosemarie Trockel, die bereits im ersten Kapitel der Projektreihe zu sehen waren, werden im zweiten Kapitel neu kontextualisiert.
Die Klasse der Künste lädt zu einem offenen Dialog mit den Projektbeteiligten, Kunstschaffenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein.
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