Herzlich willkommen, wer mein denkmalgeschütztes Atelier betritt, passiert fünf farbenfrohe Schaukästen an der Wand. Dezent beleuchtet präsentieren sich Halsketten, Ohrschmuck und Armbänder auf Sockeln und in kleinen Schubladen zum Stöbern. Wer weitergeht, steht auf dem historischen Steinboden des ehemaligen Pferdestalls – vor meinem Werktisch. Hinter einem kiloschweren Bergkristall thront auf dem Präzisionsbohrer ein Froschkönig, daneben ein kleiner Schraubstock. In Schubladen lagern vielfältige Naturschätze: einfache Steine, rohe Kristalle und faszinierende Mineralien. Werkzeug liegt überall bereit – für die nächste Schmuckkreation. Im Laufe der Jahre entwickelte ich für die eigene Schmuckfertigung spezielle Techniken, so entstehen Y-Ketten aus zwei verschiedenen Strängen, die sich am Dekolleté treffen, wobei einer länger ist und nach unten ragt, um ein Y zu bilden. Beim Tragen entfaltet sich eine besondere Eleganz. Ein ähnliches Prinzip wende ich bei Ringen an: Die Steine sind versetzt auf unsymmetrisch geformten, sich verjüngenden Silberschienen befestigt. Auch hier kombiniere ich scheinbar gegensätzliche Materialien: schlichter Basalt oder unpolierter Bernstein jeweils mit Zuchtperlen. Als Naturliebhaber verbringe ich viel Zeit auf Wanderungen, immer auf der Suche nach
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Herzlich willkommen, wer mein denkmalgeschütztes Atelier betritt, passiert fünf farbenfrohe Schaukästen an der Wand. Dezent beleuchtet präsentieren sich Halsketten, Ohrschmuck und Armbänder auf Sockeln und in kleinen Schubladen zum Stöbern. Wer weitergeht, steht auf dem historischen Steinboden des ehemaligen Pferdestalls – vor meinem Werktisch. Hinter einem kiloschweren Bergkristall thront auf dem Präzisionsbohrer ein Froschkönig, daneben ein kleiner Schraubstock. In Schubladen lagern vielfältige Naturschätze: einfache Steine, rohe Kristalle und faszinierende Mineralien. Werkzeug liegt überall bereit – für die nächste Schmuckkreation. Im Laufe der Jahre entwickelte ich für die eigene Schmuckfertigung spezielle Techniken, so entstehen Y-Ketten aus zwei verschiedenen Strängen, die sich am Dekolleté treffen, wobei einer länger ist und nach unten ragt, um ein Y zu bilden. Beim Tragen entfaltet sich eine besondere Eleganz. Ein ähnliches Prinzip wende ich bei Ringen an: Die Steine sind versetzt auf unsymmetrisch geformten, sich verjüngenden Silberschienen befestigt. Auch hier kombiniere ich scheinbar gegensätzliche Materialien: schlichter Basalt oder unpolierter Bernstein jeweils mit Zuchtperlen. Als Naturliebhaber verbringe ich viel Zeit auf Wanderungen, immer auf der Suche nach besonderen Formen und Farben für ungewöhnliche und überraschende Arbeiten.
Gleichzeitig können Sie im selben Raum Radierungen, Monotypien, Lithografien und Zeichnungen entdecken. Jutta Hingst richtet ihren Fokus auf alltägliche Szenen und Beobachtungen. So stellt sie etwa Frauen jenseits der mittleren Jahre im Badeanzug dar, deren Gesichter verborgen bleiben, während sie am Strand nach Muscheln oder Steinen suchen.
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