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Verbrannte Orte. Bücherverbrennung 1933 in Deutschland

Verbrannte Orte. Bücherverbrennung 1933 in Deutschland VHS Dortmund, Kampstraße 47, 44137 Dortmund Billets

Credits: VHS Dortmund

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VHS Dortmund, Dortmund (DE)

Die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ zeigt die Orte, an denen Bücherverbrennungen stattfanden, in der Gegenwart. An einigen bekannten Orten, von denen viele in Großstädten liegen, erinnern Denkmäler daran, was hier geschah. Der Großteil der über 160 historischen Orte, besonders in ländlichen Räumen, fristet jedoch ein wenig beachtetes Nischendasein. An den meisten Orten fehlt eine physische Erinnerung zum Beispiel in Form einer Gedenktafel. 
Lokale Erinnerungsinitiativen halten das Gedenken zum Beispiel jährlich am 10. Mai mit Lesungen aus den verbrannten Büchern verfolgter Autor/innen aufrecht, über den einen Tag hinaus sind viele Orte allerdings nicht als Ort einer NS-Bücherverbrennung markiert. 
Das Projekt „Verbrannte Orte“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren sowie mit Hintergrundinformationen und historischem Material zu versehen und damit das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dabei beobachtet das Projekt die Orte der Bücherverbrennungen zudem als Orte der Aushandlung gesellschaftlicher Einstellungen zu Demokratie, Erinnerung und Meinungsfreiheit.

Am 30. Mai 1933 wurden auf dem Hansaplatz Bücher verbrannt. Die Aktion wurde maßgeblich von Dr. Hans Woelbing, Studienrat am damaligen Bismarck-Realgymnasium

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Die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ zeigt die Orte, an denen Bücherverbrennungen stattfanden, in der Gegenwart. An einigen bekannten Orten, von denen viele in Großstädten liegen, erinnern Denkmäler daran, was hier geschah. Der Großteil der über 160 historischen Orte, besonders in ländlichen Räumen, fristet jedoch ein wenig beachtetes Nischendasein. An den meisten Orten fehlt eine physische Erinnerung zum Beispiel in Form einer Gedenktafel. 
Lokale Erinnerungsinitiativen halten das Gedenken zum Beispiel jährlich am 10. Mai mit Lesungen aus den verbrannten Büchern verfolgter Autor/innen aufrecht, über den einen Tag hinaus sind viele Orte allerdings nicht als Ort einer NS-Bücherverbrennung markiert. 
Das Projekt „Verbrannte Orte“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren sowie mit Hintergrundinformationen und historischem Material zu versehen und damit das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dabei beobachtet das Projekt die Orte der Bücherverbrennungen zudem als Orte der Aushandlung gesellschaftlicher Einstellungen zu Demokratie, Erinnerung und Meinungsfreiheit.

Am 30. Mai 1933 wurden auf dem Hansaplatz Bücher verbrannt. Die Aktion wurde maßgeblich von Dr. Hans Woelbing, Studienrat am damaligen Bismarck-Realgymnasium (dem Vorgänger des heutigen Max-Planck-Gymnasiums), vorbereitet und fand unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern statt.
Gut 90 Jahre später unterstützen 35 ehemalige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Max-Planck-Gymnasiums die fotografische Dokumentation des Hansaplatzes durch den Verein Verbrannte Orte. Zum Gedenken zeigen wir die Ausstellung „Verbrannte Orte – Bücherverbrennung 1933 in Deutschland“ zunächst in der vhs und anschließend im Max-Planck-Gymnasium. Begleitend finden eine Veranstaltung zur Causa Woelbing sowie eine Lesung auf dem Hansaplatz statt.

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns Erinnerung und Verantwortung zu teilen.

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Organisateur

VHS Dortmund

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Lieu:

VHS Dortmund, Kampstraße 47, Dortmund, DE

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Verbrannte Orte. Bücherverbrennung 1933 in Deutschland est organisé par:

VHS Dortmund