Die Idee für eine Serie von Bleistiftporträts buddhistischer Lehrerinnen und Lehrer entstand aus dem Wunsch des Künstlers, mit den Ausdrucksmitteln der traditionellen westlichen Zeichenkunst das festzuhalten, was er beim Betrachten von Fotos und Videos dieser Lehrer empfand: grenzenlose Güte und Liebe, Geduld und Mitgefühl, die aus ihren Gesichtern strahlen.
Dmitry Lyashenko wollte zunächst jene Lehrer porträtieren, die ihn als Praktizierenden durch Bücher, Tonaufnahmen und Videos besonders geprägt haben. Dazu gehören Vertreter verschiedener Traditionen – Theravada, japanischer und vietnamesischer Zen sowie unterschiedliche Schulen des Vajrayana.
Mit der Zeit wurde ihm klar, dass es sehr viele Lehrer gab, deren Porträts er zeichnen wollte. So entstand die Idee, 108 Porträts zu schaffen – als Hommage an das Licht, das von diesen Lehrerinnen und Lehrern ausgeht. Seine Werke möchten Betrachter inspirieren, einem dieser Lehrer vielleicht selbst zu begegnen oder ein tieferes Interesse an den kostbaren Worten des Buddha zu entwickeln.
In dieser Ausstellung zeigen wir eine Auswahl dieser Porträts.
Eintritt frei – Spenden zugunsten unseres Bereichs Kunst & Kultur sind herzlich willkommen.