Die Tiroler Harfenistin Olivia Neuhauser ist als Gastmusikerin mit renommierten Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester auf den ganz großen Bühnen zuhause, vom Concertgebouw Amsterdam bis zur Londoner Wigmore Hall. Glücklicherweise tritt sie aber auch gerne als Kammermusikerin und Solistin auf…
Für ihr Konzert „In between strings“ am 17. Juni bringt sie sowohl ihre Konzert- als auch ihre Barockharfe mit. Letztere ist ein faszinierendes Instrument mit drei Saitenreihen – man spielt hier also wortwörtlich „zwischen den Saiten“. Olivia spannt einen Bogen durch die Jahrhunderte: Von der leisen Melancholie der alten Meister wie Kapsberger und Dowland bis hin zu den atmosphärischen, flirrenden Klangwelten des Impressionismus und der Moderne mit Werken von Debussy, Hosokawa und Einaudi. Es ist eine Musik der feinen Zwischentöne, die den Raum bis in den letzten Winkel füllt.
Die Wolfgangskrypta gilt als Hauptwerk der romanischen Architektur in Bayern und zählt mit dem Grab des heiligen Wolfgang zu den bedeutendsten Orten des ehemaligen Klosterareals St. Emmeram.
Hier scheint die Zeit stillzustehen, seit fast tausend Jahren strahlt die Krypta eine unvergleichliche, dichte Ruhe aus. Die halbrunden Wandnischen und das alte Steingewölbe formen dabei
...
afficher plus
Die Tiroler Harfenistin Olivia Neuhauser ist als Gastmusikerin mit renommierten Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester auf den ganz großen Bühnen zuhause, vom Concertgebouw Amsterdam bis zur Londoner Wigmore Hall. Glücklicherweise tritt sie aber auch gerne als Kammermusikerin und Solistin auf…
Für ihr Konzert „In between strings“ am 17. Juni bringt sie sowohl ihre Konzert- als auch ihre Barockharfe mit. Letztere ist ein faszinierendes Instrument mit drei Saitenreihen – man spielt hier also wortwörtlich „zwischen den Saiten“. Olivia spannt einen Bogen durch die Jahrhunderte: Von der leisen Melancholie der alten Meister wie Kapsberger und Dowland bis hin zu den atmosphärischen, flirrenden Klangwelten des Impressionismus und der Moderne mit Werken von Debussy, Hosokawa und Einaudi. Es ist eine Musik der feinen Zwischentöne, die den Raum bis in den letzten Winkel füllt.
Die Wolfgangskrypta gilt als Hauptwerk der romanischen Architektur in Bayern und zählt mit dem Grab des heiligen Wolfgang zu den bedeutendsten Orten des ehemaligen Klosterareals St. Emmeram.
Hier scheint die Zeit stillzustehen, seit fast tausend Jahren strahlt die Krypta eine unvergleichliche, dichte Ruhe aus. Die halbrunden Wandnischen und das alte Steingewölbe formen dabei nicht nur eine mystische Optik, sondern schaffen auch eine Akustik, die jeden einzelnen Ton sanft umarmt und weiterträgt. Was hier erklingt, wird anders gehört. Nicht größer – aber näher.
afficher moins