Liebesbriefe werden von praktisch jedem Mitglied unserer Gesellschaft geschrieben, sie gehören zu zentralen kommunikativen Praktiken, die das Zueinanderfinden und das Miteinander von Paaren und Familien gestalten. Sie zeigen Emotionen, persönliche und intime Befindlichkeiten oder auch einfach den gemeinsamen Alltag. Da es keinen staatlichen Sammlungsauftrag für diese Quellen aus der Mitte der Gesellschaft gibt, wurde ein Liebesbriefarchiv aufgebaut, das die Briefspenden aus der Bevölkerung bewahrt. Der Bestand umfasst aktuell über 64.000 Briefe.
Eine Auswahl aus dem Liebesbriefarchiv präsentieren Andrea Rapp und Eva Wyss, die gemeinsam das Liebesbriefarchiv pflegen und erschließen. Dadurch engagieren sie sich für die Erforschung von marginalisiertem Kulturgut aus der Mitte der Gesellschaft und integrieren und erproben auch bürgerwissenschaftliche Ansätze. Ergänzt wird das Programm durch musikalische Akzente, die eine erstaunliche Nähe zu den Liebesbriefen aufweisen.
PROGRAMM
Claude Debussy (1862–1918)
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier WVNR, 531
1. Prologue. Lent
2. Sérénade et Finale. Modérément – Animé
Liebesbriefe.
Ein Gespräch zwischen Andrea Rapp und Eva Wyss
(1. Teil)
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Sonate für
...
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Liebesbriefe werden von praktisch jedem Mitglied unserer Gesellschaft geschrieben, sie gehören zu zentralen kommunikativen Praktiken, die das Zueinanderfinden und das Miteinander von Paaren und Familien gestalten. Sie zeigen Emotionen, persönliche und intime Befindlichkeiten oder auch einfach den gemeinsamen Alltag. Da es keinen staatlichen Sammlungsauftrag für diese Quellen aus der Mitte der Gesellschaft gibt, wurde ein Liebesbriefarchiv aufgebaut, das die Briefspenden aus der Bevölkerung bewahrt. Der Bestand umfasst aktuell über 64.000 Briefe.
Eine Auswahl aus dem Liebesbriefarchiv präsentieren Andrea Rapp und Eva Wyss, die gemeinsam das Liebesbriefarchiv pflegen und erschließen. Dadurch engagieren sie sich für die Erforschung von marginalisiertem Kulturgut aus der Mitte der Gesellschaft und integrieren und erproben auch bürgerwissenschaftliche Ansätze. Ergänzt wird das Programm durch musikalische Akzente, die eine erstaunliche Nähe zu den Liebesbriefen aufweisen.
PROGRAMM
Claude Debussy (1862–1918)
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier WVNR, 531
1. Prologue. Lent
2. Sérénade et Finale. Modérément – Animé
Liebesbriefe.
Ein Gespräch zwischen Andrea Rapp und Eva Wyss
(1. Teil)
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op.19,
3. Satz
Liebesbriefe.
Ein Gespräch zwischen Andrea Rapp und Eva Wyss
(2. Teil)
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 3 A-Dur op. 69,
3. und 4. Satz
Andrea Rapp, Gespräch
Eva Wyss, Gespräch
Carlo Lay, Violoncello
Ana Bakradze, Klavier
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