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Süddeutsche Philharmonie

Süddeutsche Philharmonie Neckar Forum, Hauffstraße, 73728 Esslingen am Neckar Billets

Credits: Süddeutsche Philharmonie

Ouverture des portes:
Neckar Forum, Esslingen am Neckar (DE)

Ein Abend - Zwei Werke

Am Sonntag, den 27. September 2026  um 17.00 Uhr präsentiert sich die Süddeutsche Philharmonie unter Leitung von Hannes Reich im Neckar Forum Esslingen. Mit Gustav Mahler " Das Lied von der Erde" sowie Richard Strauss " Tod und Verklärung" stehen zwei große Meisterwerke auf dem Programm.

Das Lied von der Erde markiert den Beginn von Mahlers später Schaffensphase, in welcher das gewaltige Orchester nur noch selten im Tutti zusammenkommt. Intime Momente von Kammermusik, zart nuancierte Farben und eine Bevorzugung der leisen Dynamiken kommen hier zum Tragen. Nirgendwo sonst geht Mahler so sehr an die Grenzen von Harmonik und Rhythmik wie im Lied von der Erde und blickt damit schon weit in die Moderne. Erst zwei Jahre nach der Fertigstellung teilte Mahler diesem Werk, das eigentlich seine 9.Sinfonie werden sollte, seinen endgültigen Namen zu. Die Uraufführung am 20. November 1911 unter Bruno Walter konnte Mahler selbst nicht mehr erleben. Er starb am 18. Mai desselben Jahres.  Die anspruchsvollen Gesangsparts im Lied von der Erde werden von Marion Eckstein und Dritan Angoni übernommen. 

Tod und Verklärung darf man dagegen beinahe noch als Jugendwerk ansehen. Der zur Uraufführung gerade einmal 25 Jahre alte

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Ein Abend - Zwei Werke

Am Sonntag, den 27. September 2026  um 17.00 Uhr präsentiert sich die Süddeutsche Philharmonie unter Leitung von Hannes Reich im Neckar Forum Esslingen. Mit Gustav Mahler " Das Lied von der Erde" sowie Richard Strauss " Tod und Verklärung" stehen zwei große Meisterwerke auf dem Programm.

Das Lied von der Erde markiert den Beginn von Mahlers später Schaffensphase, in welcher das gewaltige Orchester nur noch selten im Tutti zusammenkommt. Intime Momente von Kammermusik, zart nuancierte Farben und eine Bevorzugung der leisen Dynamiken kommen hier zum Tragen. Nirgendwo sonst geht Mahler so sehr an die Grenzen von Harmonik und Rhythmik wie im Lied von der Erde und blickt damit schon weit in die Moderne. Erst zwei Jahre nach der Fertigstellung teilte Mahler diesem Werk, das eigentlich seine 9.Sinfonie werden sollte, seinen endgültigen Namen zu. Die Uraufführung am 20. November 1911 unter Bruno Walter konnte Mahler selbst nicht mehr erleben. Er starb am 18. Mai desselben Jahres.  Die anspruchsvollen Gesangsparts im Lied von der Erde werden von Marion Eckstein und Dritan Angoni übernommen. 

Tod und Verklärung darf man dagegen beinahe noch als Jugendwerk ansehen. Der zur Uraufführung gerade einmal 25 Jahre alte Richard Strauss findet in hier seine ganz eigene, unverwechselbare Tonsprache  und prägt gleichzeitig eine neue musikalische Gattung: Tondichtungen werden für die nächsten Jahrzehnte sein sinfonisches Schaffen bestimmen.

Noch auf seinem Sterbebett soll Strauss gesagt haben, das Sterben fühle sich genau so an, wie er es 62 Jahre zuvor in diesem Werk komponiert hatte. Tatsächlich ist Tod und Verklärung szenisch aufgebaut. Man hört den unruhigen Herzschlag eines Kranken auf seinem Lager, wird mitgenommen, wie er sich die schönen Erinnerungen aus Jugendzeiten zurück erkämpft  und doch stirbt. Aber da beginnt sich erst der Zauber von Strauss‘ Musik ganz zu entfalten. Nicht als Schrecken, sondern größte Wärme und Zuversicht ausströmend vermittelt uns Strauss seine Vorstellung des Sterbens. Die Verklärung als das erfüllende Ende einer Reise, auf der sich der Mensch zeit seines Lebens befindet. Weitere Infos auf: www.sphil.de

 

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Neckar Forum, Hauffstraße, Esslingen am Neckar, DE

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