Zwei junge Streichquartette spielen Mitte Juli bei den Trifelsserenaden in Annweiler und in Schifferstadt Meisterwerke der Wiener Klassik. Das Elaia Quartett und das Quartetto Alioth teilen sich die Hälften des Programms auf: zuerst Haydns D-Dur-Quartett aus Opus 20, dann Mozarts Es-Dur-Quartett KV 428 – wunderschöne Streicherwerke aus dem Wien der Jahre 1773 und 1783. Dazwischen erklingt das „Officium breve“ des ungarischen Komponisten György Kurtág, ein legendärer Quartettzyklus von 1988 von faszinierender Atmosphäre und Dichte. Das Elaia Quartett besteht aus vier jungen Frauen, die sich sonst vehement für weibliches Repertoire einsetzen. In der Pfalz bleibt ihr Programm ganz männlich: Leonie Flaksman und Iris Günther an den Violinen, Francesca Rivinius an der Viola und Karolin Spegg am Violoncello. Bereits als Studentinnen von Wolfgang Redik in Berlin und dem Quatuor Ebène in München verdienten sie sich ihre ersten Wettbewerbslorbeeren.
Elaia Quartett
Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 20 Nr. 4
György Kurtág: Officium breve
Quartetto Alioth
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Es-Dur, KV 428