Laura Krieg macht Musik für den Moment, in dem alles auf der Kippe steht.
Mit ihrem Album Crépuscule bewegt sie sich in einem Raum zwischen Melancholie und Sehnsucht, zwischen Körper und Transzendenz. Inspiriert von griechischer Tragödie und postdramatischem Theater – Medea, Hamlet, die Unmöglichkeit einer Stimme im Schatten – hat sie eine Klangwelt erschaffen, die so ätherisch wie greifbar ist. Bilder vom Ende: ein roter Himmel über der Wüste, eine Gestalt, die sich form und sich gleichzeitig weigert, wirklich zu werden.
Und trotzdem: Tanzen. Auch wenn es wehtut. Gerade dann.
Fitis zeichnen mit ihrer Musik imaginäre Szenen, die rund um den Globus reisen: mehrsprachiger Gesang, Songtitel benannt nach Städten aus aller Welt. Mit einer Mischung aus Trip-Hop, Downtempo und psychedelischen Klängen, durchzogen von experimentellen Klangcollagen und Einflüssen aus Cold Wave und Neo-Post-Punk begeben sie sich auf die Suche nach Schönheit in der Verletzlichkeit.
Kommt vorbei!