„Louisiana Leaf“, das vierte Album von „The Marble Man“, erscheint am 09. Juli 2021 und klingt wie ein Musik gewordener Film Noir. Wir verlosen eine CD unter allen, die unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen. Teilnahmeschluss ist ebenfalls der 09. Juli 2021 und die Teilnahmebedingungen gibt es hier nachzulesen.
Die Songs in „Louisiana Leaf“ von „The Marble Man“ scheinen, in spartanischen Arrangements immer wieder zu verharren und in einen hypnotischen Stillstand zu verfallen. Getragen von einem stoischen Bass und einem unbeirrbaren Schlagzeug, arbeitet diese Band wie eine Reduktionsmaschine. Kein Ton zu viel. Das Ergebnis sind Stücke, die in kein Format-Korsett gezwängt werden, sondern über die Ufer treten dürfen.
Als Josef Wirnshofer 2007 sein Debütalbum „Sugar Rails“ als „The Marble Man“ veröffentlichte, beeindruckte nicht nur sein Gespür für Songwriting mit viel Leichtigkeit, mit der der damals 19-Jährige, talentierte Songwriter und Multiinstrumentalist zu Werke ging. Es war auch die souveräne Sparsamkeit, mit der der gebürtige Traunsteiner seine Mittel einsetzte. Denn in seinen Liedern gab es kein Effektheischen oder stolzes Herumreiten auf gelungenen Refrains. Genauso waren die Songs auf dem Folgealbum „Later, Phoenix…“, das der
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„Louisiana Leaf“, das vierte Album von „The Marble Man“, erscheint am 09. Juli 2021 und klingt wie ein Musik gewordener Film Noir. Wir verlosen eine CD unter allen, die unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen. Teilnahmeschluss ist ebenfalls der 09. Juli 2021 und die Teilnahmebedingungen gibt es hier nachzulesen.
Die Songs in „Louisiana Leaf“ von „The Marble Man“ scheinen, in spartanischen Arrangements immer wieder zu verharren und in einen hypnotischen Stillstand zu verfallen. Getragen von einem stoischen Bass und einem unbeirrbaren Schlagzeug, arbeitet diese Band wie eine Reduktionsmaschine. Kein Ton zu viel. Das Ergebnis sind Stücke, die in kein Format-Korsett gezwängt werden, sondern über die Ufer treten dürfen.
Als Josef Wirnshofer 2007 sein Debütalbum „Sugar Rails“ als „The Marble Man“ veröffentlichte, beeindruckte nicht nur sein Gespür für Songwriting mit viel Leichtigkeit, mit der der damals 19-Jährige, talentierte Songwriter und Multiinstrumentalist zu Werke ging. Es war auch die souveräne Sparsamkeit, mit der der gebürtige Traunsteiner seine Mittel einsetzte. Denn in seinen Liedern gab es kein Effektheischen oder stolzes Herumreiten auf gelungenen Refrains. Genauso waren die Songs auf dem Folgealbum „Later, Phoenix…“, das der Wahl-Münchner drei Jahre später nachlegte.
2013 erschien dann das dritte Album „Haidhausen“ – erstmals mit der mittlerweile fünfköpfigen Band aufgenommen. Auch hier ist wieder der Wille zur Reduktion spürbar. Statt Großpop-hymnisch aufzutrumpfen, was mit Songmaterial und Klangkörper ohne Weiteres möglich gewesen wäre, feilte die Band an ihrem konzentrierten, tintenschwarz funkelnden Sound. Verspieltheit und Ornamentik fanden praktisch nicht statt, dafür Tiefgang und Gewicht.
Gut sieben Jahre nach „Haidhausen“ und eine lange Reihe von Konzerten später gehen „The Marble Man“ diesen Weg der Expansion durch Reduktion weiter. Und der führt sie auf Louisiana Leaf tiefer hinein in dunkle, kühle nächtliche Regionen des Sounds.
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