Mikail Yakuts musikalischer Weg begann in Istanbul und führte über eine klassische
Akkordeonausbildung und Jazzstudium bis nach Berlin, wo seit vielen Jahren die eigene
musikalische Sprache weiterentwickelt wird. Geprägt von der musikalischen Tiefe und
Vielfalt Anatoliens und des Kaukasus sowie von der Offenheit der Berliner Szene, entsteht
dabei eine persönliche Herangehensweise an das Akkordeon und seine klanglichen
Möglichkeiten.
In dieser Arbeit stehen die zeitgenössischen Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments im
Mittelpunkt. Jazzharmonien, von Volksmusik inspirierte melodische Strukturen und
experimentelle Ansätze erweitern dabei die traditionelle Klangwelt des Akkordeons. Loops,
Effekte und elektronische Texturen werden nicht als separate Elemente eingesetzt, sondern
als natürliche Erweiterung des Instruments und fließen direkt in Komposition und
Improvisation ein.
Kinto’s Dance ist zugleich eine persönliche Auseinandersetzung mit Herkunft, Zugehörigkeit
und den Geschichten, die sich über Generationen verändern. Benannt nach der Figur des
„Kinto“ aus der georgischen Kultur, die heute auch als Maskottchen der Tbilisi Pride-Bewegung steht, bewegt sich das Werk zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen Melancholie, Energie und
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Mikail Yakuts musikalischer Weg begann in Istanbul und führte über eine klassische
Akkordeonausbildung und Jazzstudium bis nach Berlin, wo seit vielen Jahren die eigene
musikalische Sprache weiterentwickelt wird. Geprägt von der musikalischen Tiefe und
Vielfalt Anatoliens und des Kaukasus sowie von der Offenheit der Berliner Szene, entsteht
dabei eine persönliche Herangehensweise an das Akkordeon und seine klanglichen
Möglichkeiten.
In dieser Arbeit stehen die zeitgenössischen Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments im
Mittelpunkt. Jazzharmonien, von Volksmusik inspirierte melodische Strukturen und
experimentelle Ansätze erweitern dabei die traditionelle Klangwelt des Akkordeons. Loops,
Effekte und elektronische Texturen werden nicht als separate Elemente eingesetzt, sondern
als natürliche Erweiterung des Instruments und fließen direkt in Komposition und
Improvisation ein.
Kinto’s Dance ist zugleich eine persönliche Auseinandersetzung mit Herkunft, Zugehörigkeit
und den Geschichten, die sich über Generationen verändern. Benannt nach der Figur des
„Kinto“ aus der georgischen Kultur, die heute auch als Maskottchen der Tbilisi Pride-Bewegung steht, bewegt sich das Werk zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen Melancholie, Energie und der Freiheit des Moments.
Für das Berliner Konzert wird Yakut anlässlich des EP-Releases von Kinto’s Dance die
Musik des EPs in einer erweiterten Live-Form präsentieren. Als besonderer Gast ist Tolga Böyük von Islandman dabei. Gemeinsam entsteht ein offener musikalischer Raum, in dem Akkordeon, Elektronik und Improvisation ineinander greifen. Die Musik des EPs wird dabei nicht einfach reproduziert, sondern bekommt Raum für neue Entwicklungen und spontane
Begegnungen.
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