Einmal im Monat lädt das Kultur: Haus Dacheröden zu Kino im Salon ein – einer Filmreihe, die Literaturverfilmungen in gemütlicher Atmosphäre präsentiert. In diesem Jahr widmet sich das Kino im Salon SPECIAL wieder dem Kurzfilm. In drei Filmen begegnen wir Männern und Vätern in ganz unterschiedlichen Situationen – mal berührend, mal überraschend, manchmal auch mit Augenzwinkern. Anschließend moderiertes Filmgespräch.
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Verrücktes Blut (Can Tanyol) – 17:00 Minuten
Ein Junge steht an der Schwelle zu einem Ritual, das ihn zum Mann machen soll – zumindest nach den Vorstellungen seiner Familie. Zwischen kindlicher Angst, gesellschaftlichem Druck und widersprüchlichen Erwartungen beginnt er zu hinterfragen, was Männlichkeit eigentlich bedeutet. Ein sensibler Kurzfilm über Identität, Zugehörigkeit und den Mut, eigene Wege zu gehen.
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Haus am Hang (Konstantin Münzel) – 23:00 Minuten
Eine Einrichtung für straffällig gewordene Jugendliche mitten im Schwarzwald. Körperliche Arbeit, kompromisslose Struktur, Zirkeltraining und Hierarchie. Der disziplinierte Insasse Jurek fühlt sich durch die Ankunft des Neulings Sascha in seinem Status bedroht und gerät in ein heikles Spannungsfeld aus faszinierender Anziehung, unterdrückter Aggression und
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Einmal im Monat lädt das Kultur: Haus Dacheröden zu Kino im Salon ein – einer Filmreihe, die Literaturverfilmungen in gemütlicher Atmosphäre präsentiert. In diesem Jahr widmet sich das Kino im Salon SPECIAL wieder dem Kurzfilm. In drei Filmen begegnen wir Männern und Vätern in ganz unterschiedlichen Situationen – mal berührend, mal überraschend, manchmal auch mit Augenzwinkern. Anschließend moderiertes Filmgespräch.
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Verrücktes Blut (Can Tanyol) – 17:00 Minuten
Ein Junge steht an der Schwelle zu einem Ritual, das ihn zum Mann machen soll – zumindest nach den Vorstellungen seiner Familie. Zwischen kindlicher Angst, gesellschaftlichem Druck und widersprüchlichen Erwartungen beginnt er zu hinterfragen, was Männlichkeit eigentlich bedeutet. Ein sensibler Kurzfilm über Identität, Zugehörigkeit und den Mut, eigene Wege zu gehen.
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Haus am Hang (Konstantin Münzel) – 23:00 Minuten
Eine Einrichtung für straffällig gewordene Jugendliche mitten im Schwarzwald. Körperliche Arbeit, kompromisslose Struktur, Zirkeltraining und Hierarchie. Der disziplinierte Insasse Jurek fühlt sich durch die Ankunft des Neulings Sascha in seinem Status bedroht und gerät in ein heikles Spannungsfeld aus faszinierender Anziehung, unterdrückter Aggression und wiederentdeckter Zärtlichkeit.
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All this death (Fadi Syriani) – 16:00 Minuten
Ein langjähriger Einwohner Beiruts liest täglich die Todesanzeigen und besucht Beerdigungen. Seine „Trauer“-Routine offenbart einen Weg der Trauer und der Akzeptanz des Verlusts eines geliebten Menschen, einer Heimat und einer Stadt.
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Papi und Papa (Jona von Büren) – 10:00 Minuten
Kai ist Tierarzt und Vater. Wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt, erwarten ihn seine zwei Söhne und sein Mann Andi – ein mittlerweile fast normales Familienbild. Nur eines scheint anders. Zwischen liebevollem Alltag und leisen Irritationen von außen entfaltet sich eine Geschichte über Zugehörigkeit, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, was Familie heute bedeutet. Ein stiller Kurzfilm über Normalität, die nicht für alle selbstverständlich ist.
Ein Abend über Beziehungen, Erwartungen und die kleinen Momente, in denen sich alles entscheidet. Im Anschluss an die Vorführungen sind die Filmschaffenden Can Tanyol, Konstantin Münzel und Fadi Syriani zu Gast und sprechen über ihre Arbeit – eine Gelegenheit, mehr über die Hintergründe und Ideen der Filme zu erfahren. Das Gespräch wird auf Deutsch und Englisch geführt (Moderation: Susanne Aßmann).
Kurzfilme erzählen oft kompakte Geschichten und setzen dabei auf kreative Erzählweisen, visuelle Experimente oder künstlerische Ausdrucksformen. Sie bieten Filmemacher:innen die Möglichkeit, mit neuen Ideen zu experimentieren, ungewöhnliche Themen aufzugreifen oder starke emotionale Eindrücke in kurzer Zeit zu vermitteln. Inhaltlich sind Kurzfilme sehr vielfältig: von Drama über Komödie bis hin zu Animation und Dokumentation ist alles möglich – und sie laden zum Nachdenken, Diskutieren und Staunen ein. Ein Abend für alle, die neugierig auf kurze Filmformate und spannende Gespräche sind.
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