Die Klus in Aesch steht für Weinbau mit Tradition. Als grösstes zusammenhängendes Rebbaugebiet im Baselbiet prägt sie seit Generationen das Dorf und seine Menschen. Hier geben Winzer ihr Wissen weiter, Jahr für Jahr und von Hand zu Hand.
Der Film «Do wo mir eusi Räbe hei …» führt mitten in diese Arbeit. Er zeigt, wie vor über einem halben Jahrhundert in der Klus Wein angebaut wurde, wie der Alltag im Rebberg organisiert war und welche Verantwortung damit verbunden war. Schon 1920 gründeten engagierte Winzer den Weinbauverein, aus dem 1949 die heutige Weinbaugenossenschaft entstand.
Im Film erklären Ueli Bänninger, Werner Müller und George Richli, welche Aufgaben der Sprützechef hatte, wie der Pflanzenschutz organisiert war und wie man die Reben vor Frühfrost schützte. Sie erzählen von ihrer Arbeit im Rebberg, von Zusammenarbeit und davon, was den Weinbau in der Klus über Jahrzehnte geprägt hat. Dabei lüften wir das Geheimnis der schwarzen Wolke über der Klus.
In der Filmreihe Zytzüüge porträtieren wir in loser Folge Persönlichkeiten, die das Dorfleben geprägt haben. Die Kurzfilme sind ein gemeinsames Projekt von Heimatmuseum, Bürgergemeinde und Einwohnergemeinde.
Wir zeigen den Film «Do wo mir eusi Räbe hei …» ab 13h jeweils zur vollen Stunde. Das Museum ist von 10 Uhr bis 16 Uhr durchgehende geöffnet.