Feminismus und Religion – passt das zusammen? Die Autorin Inna Shevchenko, wegweisende Aktivistin der feministischen Gruppe Femen, tritt in den offenen Austausch mit Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen und Theologinnen. Sie befragt sie zur Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen. Dabei stösst sie auf kraftvolle Visionen weiblicher Emanzipation. Der engagierte Dokfilm lädt zum Nachdenken über Religion und gesellschaftlichen Wandel ein.Shevchenko setzt sich auf ihrer Reise mit allen drei monotheistischen Weltreligionen, dem Christentum, dem Islam und dem Judentum auseinander. Statt auf Protest, etwa den Oben-ohne-Interventionen als Femen-Aktivistin, setzt Shevchenko in diesem Dokumentarfilm auf den Dialog mit inspirierenden Frauen, von denen einige gegen die Religion kämpfen, andere die Religion verteidigen und überraschend viele die Religion zu reformieren begonnen haben. Im kritischen, aber stets respektvollen Austausch ergeben sich hoffnungsvolle Perspektiven auf Geschlechterrollen im Kontext der Religion. In einigen Gesprächen geraten dabei auch unversöhnliche Positionen aneinander. «Bemerkenswert ist aber der Verlauf, den all diese Diskussionen nehmen. Egal wie erbittert und unversöhnlich die Streitenden in ihren Positionen bleiben, am Ende
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Feminismus und Religion – passt das zusammen? Die Autorin Inna Shevchenko, wegweisende Aktivistin der feministischen Gruppe Femen, tritt in den offenen Austausch mit Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen und Theologinnen. Sie befragt sie zur Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen. Dabei stösst sie auf kraftvolle Visionen weiblicher Emanzipation. Der engagierte Dokfilm lädt zum Nachdenken über Religion und gesellschaftlichen Wandel ein.Shevchenko setzt sich auf ihrer Reise mit allen drei monotheistischen Weltreligionen, dem Christentum, dem Islam und dem Judentum auseinander. Statt auf Protest, etwa den Oben-ohne-Interventionen als Femen-Aktivistin, setzt Shevchenko in diesem Dokumentarfilm auf den Dialog mit inspirierenden Frauen, von denen einige gegen die Religion kämpfen, andere die Religion verteidigen und überraschend viele die Religion zu reformieren begonnen haben. Im kritischen, aber stets respektvollen Austausch ergeben sich hoffnungsvolle Perspektiven auf Geschlechterrollen im Kontext der Religion. In einigen Gesprächen geraten dabei auch unversöhnliche Positionen aneinander. «Bemerkenswert ist aber der Verlauf, den all diese Diskussionen nehmen. Egal wie erbittert und unversöhnlich die Streitenden in ihren Positionen bleiben, am Ende steht eine respekt- und sogar liebevolle Verabschiedung. We agree to disagree – eine Art der Kommunikation und Konfliktlösung, die der Welt und uns als Gesellschaft auch in vielen anderen Bereichen guttun würde.» (Maxi Braun, epd-film, 26.9.2025). «Girls and Gods» von Arash T. Riahi und Verena Soltiz fasziniert nicht nur durch die offene Auseinandersetzung mit einem virulenten Thema, sondern auch durch die stilvolle visuelle Ebene, die u.a. viele feministische Kunstwerke integriert.
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