1936 erheben sich Dörfer im Mandatsgebiet Palästina gegen die britische Herrschaft. Es ist der Beginn eines breiten Widerstands gegen die kolonialen Streitkräfte und die zionistische Einwanderung – ein Ereignis, das die politische Entwicklung Palästinas bis heute prägt. In parallelen Erzählsträngen folgt Filmemacherin Annemarie Jacirs («Wajib», «Salt of This Sea») Epos drei Figuren, die auf unterschiedliche Weise in die Aufstände verwickelt sind. Mit einem internationalen Cast (u.a. Jeremy Irons, Billy Howle, Liam Cunningham) und altbekannten palästinensischen Stars wie Hiam Abbass oder Saleh Bakri gelingt Jacir ein dichter Epochenfilm. Er wurde über mehrere Kontinente finanziert, ist aber vollständig in der Region gedreht. Beitrag Palästinas für die Oscars 2026.Annemarie Jacir sagt: «‹Palestine 36› ist ein Historienfilm, aber ich habe ihn nie als etwas aus der Vergangenheit betrachtet. Er war immer aktuell, relevant und lebendig. Der Film spielt in einer Zeit, die ich nicht erlebt habe; sie ist dennoch sehr persönlich für mich. Wir können uns unsere Lebensumstände nicht aussuchen, den Krieg oder die Millionen schmerzhafter Momente, die wir zu überstehen lernen. Aber manchmal können wir wählen, wie wir darauf reagieren.»