«D Sunne gaht uf, d Sunne gaht unter
Im Herz vo de City, es hät Love ume
Klar, elei sii isch nöd glich Einsamkeit
Aber Baby, niemert schaffts elei»
- Phenomden
Diese Worte könnten auch von jenen stammen, die den Hecht im Juni 2019 eröffnet haben. Denn eines ist klar: Keine sozialen Kontakte zu haben, macht krank. Sich virtuell zurückzuziehen, kann zwar guttun – eine echte Alternative ist es jedoch nicht. Früher oder später brauchen wir einander. Wir brauchen vertraute Orte in der Öffentlichkeit, die uns aufnehmen – Tag und Nacht, wenn es sein muss.
Aus genau diesem Gedanken heraus entstand der Hecht: ein Ort, an dem Fremde zu Freund:innen werden. Und da war noch eine zweite Liebe im Spiel, die Hingabe zur italienischen Espresso-Kultur.
Bereits im September 2017 gründeten neun junge Menschen in einer Nacht-und-Nebelaktion den Verein «Friendship In Town». Nur so konnten sie sich die Chance sichern, aus ihrem Traumlokal an der Tösstalstrasse eine Cafébar zu machen.
Deshalb feiern wir am 13. Juni: 7 Jahre Hecht. Gleichzeitig nehmen wir Abschied. Nach sieben Jahren übergebe ich als Gründer und Geschäftsführer per 1. Juli die Leitung des Hinteren Hecht in neue Hände. Die bisherigen Gastro-Leiterinnen Robyne Dubief und Naomi Gertsch übernehmen künftig die Geschäftsführung des gesamten Betriebs.