mai

30

samedi

Dear Museum!

Dear Museum! Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin Billets

Credits: Porträt Performance-Künstler*in Albert Ibokwe Khoza © African Entertainers

-
Humboldt Forum, Berlin (DE)

The Truth of the Matter it Seems Everything Was Better When We Were Not Telling the Truth

Welche Art von Leben ist mit den Kulturgütern im Museum verbunden? Ist jemand in den Vitrinen begraben? Und wie können die Kulturgüter zu uns sprechen? DEAR MUSEUM! ist ein Auftragswerk des Humboldt Forums, erarbeitet von Albert Ibokwe Khoza in Zusammenarbeit mit African Entertainers, Johannesburg. Die Performance ist ein Liebesbrief und zugleich ein Abschiedsbrief an die ethnologische Museumspraxis, die deren Präsentationssysteme mit dem in Verbindung bringt, was dabei ungesagt bleibt.

Nach der provokativen Performance THE BLACK CIRCUS OF THE REPUBLIC OF BANTU im Rahmen des Transkontinentale Festivals 2024 entwickelt Khoza diese Uraufführung eigens für das Humboldt Forum. Weitere Informationen folgen.

Beteiligte

Die international anerkannte südafrikanische interdisziplinäre Performancekünstler*in Albert Ibokwe Khoza offenbart und projiziert immer wieder den Geisteszustand einer einsamen Figur – einer nicht-binären, weiblich wirkenden männlichen Person und Sangoma (traditionelle*r Heiler*in). Durch Auseinandersetzungen mit Sexualität und überlieferten Praktiken bewegt sich Khoza fließend zwischen verschiedenen künstlerischen Medien, um gesellschaftliche Missstände zu hinterfragen

...

afficher plus

The Truth of the Matter it Seems Everything Was Better When We Were Not Telling the Truth

Welche Art von Leben ist mit den Kulturgütern im Museum verbunden? Ist jemand in den Vitrinen begraben? Und wie können die Kulturgüter zu uns sprechen? DEAR MUSEUM! ist ein Auftragswerk des Humboldt Forums, erarbeitet von Albert Ibokwe Khoza in Zusammenarbeit mit African Entertainers, Johannesburg. Die Performance ist ein Liebesbrief und zugleich ein Abschiedsbrief an die ethnologische Museumspraxis, die deren Präsentationssysteme mit dem in Verbindung bringt, was dabei ungesagt bleibt.

Nach der provokativen Performance THE BLACK CIRCUS OF THE REPUBLIC OF BANTU im Rahmen des Transkontinentale Festivals 2024 entwickelt Khoza diese Uraufführung eigens für das Humboldt Forum. Weitere Informationen folgen.

Beteiligte

Die international anerkannte südafrikanische interdisziplinäre Performancekünstler*in Albert Ibokwe Khoza offenbart und projiziert immer wieder den Geisteszustand einer einsamen Figur – einer nicht-binären, weiblich wirkenden männlichen Person und Sangoma (traditionelle*r Heiler*in). Durch Auseinandersetzungen mit Sexualität und überlieferten Praktiken bewegt sich Khoza fließend zwischen verschiedenen künstlerischen Medien, um gesellschaftliche Missstände zu hinterfragen und auszudrücken, was Khozas divergente Natur von der Welt, in der wir leben, wahrnimmt und interpretiert. In den Arbeiten wird Umgebung, Führung und das Leben selbst kritisch in Frage gestellt. Khoza ist ein*e vielfach ausgezeichnete*r Künstler*in, unter anderem ausgezeichnet mit dem Bessie Award 2023 für And So You See … Our Honorable Blue Sky and Ever Enduring Sun … Can Only Be Consumed Slice by Slice … (eine Zusammenarbeit mit Robyn Orlin). Zu Khozas Werk gehören außerdem The Black Circus of the Republic of Bantu, das international durch die USA, Südamerika und Europa tourte, sowie The Red Femicycle und Influence of a Closet Chant, die Khozas unverwechselbare Stimme innerhalb der zeitgenössischen Performancekunst weiter bekräftigen.

Julia Burnham begann schon in jungen Jahren in Alexandra Township mit dem Tanzen und absolvierte eine Ausbildung in modernem und traditionellem Tanz, bevor sie zu Moving Into Dance Mophatong (MIDM) kam, wo sie festes Mitglied der Compagnie wurde. Sie tourte international mit Werken von Robyn Orlin und trat auf großen internationalen Bühnen auf, darunter beim FIFA-Weltmeisterschaftskonzert 2010, zusammen mit Künstlern wie Shakira und Hugh Masekela. Als ehemaliges leitendes Mitglied des Vuyani Dance Theatre arbeitete sie eng mit Gregory Maqoma und Luyanda Sidiya zusammen und choreografierte gleichzeitig ihre eigenen gefeierten Werke, darunter Something Black and Yellow, Noted: A Note to Self, Matlou, Knots and Codes und Fetch (später zu einem Kurzfilm weiterentwickelt).
Ihre Zusammenarbeit erstreckt sich auf Via Katlehong, internationale Residenzen wie das American Dance Festival an der Duke University und interdisziplinäre Projekte, darunter Virtual-Reality-Performances. Heute ist Julia als unabhängige Choreografin und Mentorin tätig, leitet ihre Bewegungsinitiative „Starting the Conversation – Healing Through Movement” und arbeitet weiterhin für Bühnen und kommerzielle Plattformen.

Princess Mhlongo ist eine preisgekrönte südafrikanische Regisseurin und Filmproduzentin sowie Geschäftsführerin von African Entertainers, einer Produktions- und Künstleragentur, die sich der Förderung afrikanischer Werke auf der internationalen Bühne widmet. Ausgezeichnet as „Standard Bank Young Artist of the Year for Theatre“ (2012), etablierte sie sich zunächst als führende Theaterregisseurin, bevor sie in die Filmproduktion wechselte. Zu ihren Produktionen zählt „Inkabi The Hitman“ (Netflix/NFVF), der international auf dem Kenya Film Festival und dem BRICS Film Festival (Moskau) gezeigt wurde, bei den Barcelona Indie Awards (2025) als bester afrikanischer Film ausgezeichnet wurde und mehrere südafrikanische Nominierungen und Preise erhielt. Sie arbeitete mit Albert Ibokwe Khoza an „The Black Circus of the Republic of Bantu“ zusammen, das international durch die USA, Südamerika und Europa tourte. Auf internationaler Ebene nahm sie am Salzburg Young Directors Project, am Theaterformen-Festival (Deutschland) und am Laboratory for Global Performance & Politics der Georgetown University (2020–22) teil, wo sich ihre Arbeit auf globale Plattformen ausweitete.

Sandile Madi, in Soweto geboren und aufgewachsen, ist Filmemacher mit einem breiten Hintergrund in Content Creationund kurzformatigem, markenbezogenem Storytelling.
Als Mitgründer der in Johannesburg ansässigen Kreativagentur BushkoppiesAgency arbeitet er mit seinem Team an einer innovativen Schnittstelle zwischen Sport und Kultur innerhalb der Marketinglandschaft. Seine Leidenschaft gilt jugendgetriebenen kulturellen Bewegungen, und er setzt sich dafür ein, die Geschichten der anhaltenden kulturellen Renaissance Südafrikas für zukünftige Generationen zu bewahren. Mit einem tief verwurzelten Glauben an die Kraft des Storytellings versteht Sandile diese Narrative als entscheidend für die Gestaltung der Zukunft.
Nachdem er sein Handwerk als Editor bei The Post Office, einem führenden Postproduktionsunternehmen, verfeinert hat, bringt er einen präzisen, filmischen Blick in den audiovisuellen Raum ein. Seine eigenständige Perspektive auf die südafrikanische Kultur ist darauf ausgerichtet, das reiche Erbe und die Kreativität des Landes auf der globalen Bühne sichtbar zu machen.

Noluthando „Thando“ Lobese ist eine in Johannesburg ansässige Kostüm- und Produktionsdesignerin mit einem Hintergund in der Modebranche. Unter der Leitung der preisgekrönten Designerin Nadya Cohen wirkte sie an zahlreichen Produktionen am Market Theatre mit, bevor sie ihr Handwerk am Stockholmer Stadsteater in Schweden unter Charlie Koroly weiter verfeinerte. Ihre Arbeiten wurden international in ganz Europa und den Vereinigten Staaten präsentiert und brachten ihr Auszeichnungen und Nominierungen für herausragendes Design ein. Thando erhielt 2022 einen SAFTA für ihr Produktionsdesign bei „Diep City“ und wurde für „Black Door“ nominiert. Ihre Arbeit erstreckt sich auch auf die bildende Kunst, wo sie sich mit nachhaltigem Design unter Verwendung von recycelten Materialien beschäftigt und dabei kontinuierlich kreative Grenzen auf Bühne und Leinwand erweitert.

Nkululeko Mazibuko ist ein erfahrener südafrikanischer Lichtdesigner und technischer Spezialist und arbeitet derzeit als Head of Lighting am Soweto Theatre in Johannesburg, wo er seit der Eröffnung im Jahr 2012 Teil des Teams ist. Nach einem Studium der Betriebswirtschaft an der University of Johannesburg entdeckte er seine Leidenschaft für das Theater zunächst durch Performance, bevor er in die Bühnentechnik und Lichtgestaltung wechselte. Er absolvierte eine Ausbildung am Market Theatre und arbeitete anschließend landesweit freiberuflich bei Festivals und Produktionen. Mazibuko nahm an internationalen Austauschprogrammen teil, darunter am Stadsteatern in Stockholm, Schweden, sowie an professionellen Plattformen wie Crossings. Zu seinen Lichtdesign-Arbeiten zählen Produktionen von Thabo Rapoo, Kieron Jina, Swazi Dlamini, Ofentse Mothusi, Jenifer Irons, Podium Comedy Merchants und Miss Soweto.

Miranda Mogodla ist eine erfahrene Stage-Managerin und Produktionskoordinatorin mit Sitz in Johannesburg, deren Erfahrung die Bereiche Theater, Musik und Live-Veranstaltungen umfasst. Zu ihren Produktionsarbeiten zählen „Paradise Fall“ (Ntsieng Mokgoro – Olive Tree Productions), „Dick or Date“ (Momo Matsunyane Productions), „Take Me to Town“ (Blank Page Productions), „Julius“ (Tick Tock Productions) und „Red Femicycle“ (African Entertainers). Miranda hat außerdem an „The Black Circus of the Republic of Bantu“ mitgewirkt, ist mit der Produktion international auf Tournee gegangen und hat so ihre Expertise auf der globalen Bühne weiter ausgebaut. Sie hat mit Plattformen wie The Plat4orm und Music in Africa zusammengearbeitet und war zuvor als Produktionsleiterin am Olive Theatre tätig. Neben ihren Gemeinschaftsprojekten produziert Miranda weiterhin eigenständige Werke und schafft Räume, in denen Performance und Sinnhaftigkeit aufeinandertreffen.

Dear Museum! ist ein Auftragswerk der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss in Kooperation mit African Entertainers.

Weitere Informationen: Preis: 16 EUR / ermäßigt 8 EUR. Bitte buchen Sie Ihr Ticket online. Ab 16 Jahre. Sprache: Englisch. Saal 2, EG

afficher moins

Organisateur

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Total: XX.XX

Infos

Lieu:

Humboldt Forum, Schloßplatz, Berlin, DE

Organisateur

Dear Museum! est organisé par:

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss