Zum Abschluss der Herforder Aktionswochen gegen Rassismus und Rechtsextremismus liest die Herforder AutorInnen-Gruppe eigene Texte, lyrisch, prosaisch und dramatisch, gegen Rassismus und für ein schönes Leben. Ihr Programm „Mehr Licht!“, angelehnt an die letzten Worte Goethes, wandelt sich schon seit Jahren mit der Zeit, bleibt stets aktuell, nie modisch oder konform und wird leider immer relevanter, je alltäglicher die Narrative auch werden mögen. Michael Helm, der den Abend moderieren wird, ist es wichtig, für etwas einzustehen, nicht nur gegen bereits vielfach Benanntes zu reden: „Für einen nachdenklichen, mitfühlenden Umgang. Das fängt für mich im Alltag an. Wie wir miteinander reden. Ob wir noch zuhören können“, meint er. Ralf Burnicki, Gründer der Herforder AutorInnen Gruppe, die im nächsten Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern wird, zitiert den Autor André Maurois, dass Kunst (und das gilt auch für die Literatur) das Bemühen sei, „neben der wirklichen Welt eine menschlichere zu schaffen“. So unterschiedlich die Charaktere der Gruppe auch sind, sie eint seit vielen Jahren die Verantwortung, auf ihre Weise für Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit einzutreten. Sie beobachten, karikieren, analysieren, synthetisieren und politisieren. Das tut jedes Mitglied in der ganz
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Zum Abschluss der Herforder Aktionswochen gegen Rassismus und Rechtsextremismus liest die Herforder AutorInnen-Gruppe eigene Texte, lyrisch, prosaisch und dramatisch, gegen Rassismus und für ein schönes Leben. Ihr Programm „Mehr Licht!“, angelehnt an die letzten Worte Goethes, wandelt sich schon seit Jahren mit der Zeit, bleibt stets aktuell, nie modisch oder konform und wird leider immer relevanter, je alltäglicher die Narrative auch werden mögen. Michael Helm, der den Abend moderieren wird, ist es wichtig, für etwas einzustehen, nicht nur gegen bereits vielfach Benanntes zu reden: „Für einen nachdenklichen, mitfühlenden Umgang. Das fängt für mich im Alltag an. Wie wir miteinander reden. Ob wir noch zuhören können“, meint er. Ralf Burnicki, Gründer der Herforder AutorInnen Gruppe, die im nächsten Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern wird, zitiert den Autor André Maurois, dass Kunst (und das gilt auch für die Literatur) das Bemühen sei, „neben der wirklichen Welt eine menschlichere zu schaffen“. So unterschiedlich die Charaktere der Gruppe auch sind, sie eint seit vielen Jahren die Verantwortung, auf ihre Weise für Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit einzutreten. Sie beobachten, karikieren, analysieren, synthetisieren und politisieren. Das tut jedes Mitglied in der ganz eigenen Weise, im eigenen Stil. Es entsteht ein buntes Bild unterschiedlicher Sichtweisen, Fokussierungen und Ausgestaltungen des geschriebenen und gesprochenen Wortes. „Ohne Licht wäre ein solches Bild nicht zu betrachten“, sagt Helm. Es verwundert also nicht, wenn die Herforder AutorInnen für „Mehr Licht!“ plädieren. Mit unterschiedlichen Nuancen im Spektrum werden an diesem Abend auftreten: Christine Zeides, Michael Helm, Ralf Burnicki, Artur Rosenstern, Nicolas Bröggelwirth und Kerstin Honerkamp.
- Eintritt frei -
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