Meike Winnemuth ist zurück und macht nach Weltreise und Garten einen weiteren Selbstversuch: Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an literarischen Versuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat. Sie entdeckt Berührendes, Kurioses, Wissenschaftliches, Persönliches und Verbindendes rund ums Buch und das Lesen.
Sie findet heraus, dass es Bücher gibt, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Bücher, die einen begeistern, gefangen nehmen, nicht mehr loslassen. Die einen empören, verstören, überfordern, zum Lachen oder zum Weinen bringen. Ihre Schlussfolgerung: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.
Über das Lesen, das Leben und ihre Erfahrungen in und mit diesem Selbstversuch wollen wir uns an diesem Abend mit Frau Winnemuth austauschen. Wir freuen uns schon wie Bolle auf den Besuch!