Sicherheit und Wohlstand gelten als zentrale Versprechen westlicher Demokratien – doch lassen sich diese Ziele tatsächlich erfolgreich in andere Weltregionen umsetzen? Militärische Interventionen, Stabilisierungsmissionen und Entwicklungsprogramme haben vielfach nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Stattdessen traten gewaltsame Gegenbewegungen, kulturelle Spannungen und Fragen nach politischer Legitimität in den Vordergrund.
Dies zeigt sich bspw. an den westlichen Militärinterventionen im Irak und in Libyen. Zwar führten sie jeweils zum Sturz autoritärer Regime, ein geordneter Übergang zur Demokratie blieb jedoch aus. Stattdessen folgte auf die Interventionen Instabilität und gewaltsame Auseinandersetzungen. Auch der Versuch, Afghanistan Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand zu bringen scheiterte 2021 mit der Rückkehr der Taliban und dem raschen Abzug sämtlicher ausländischer Truppen. Über diese Beispiele hinaus ist die Debatte hochaktuell. Dies zeigen die aktuellen Ambitionen des US-Präsidenten, die iranische Führung wirtschaftlich zu schwächen, militärisch unter Druck zu setzen und einen Regimewechsel zu fördern.
Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen sowie der wachsenden geopolitischen Einflussnahme Chinas und Russlands in verschiedenen Weltregionen diskutiert die
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Sicherheit und Wohlstand gelten als zentrale Versprechen westlicher Demokratien – doch lassen sich diese Ziele tatsächlich erfolgreich in andere Weltregionen umsetzen? Militärische Interventionen, Stabilisierungsmissionen und Entwicklungsprogramme haben vielfach nicht die erhofften Ergebnisse gebracht. Stattdessen traten gewaltsame Gegenbewegungen, kulturelle Spannungen und Fragen nach politischer Legitimität in den Vordergrund.
Dies zeigt sich bspw. an den westlichen Militärinterventionen im Irak und in Libyen. Zwar führten sie jeweils zum Sturz autoritärer Regime, ein geordneter Übergang zur Demokratie blieb jedoch aus. Stattdessen folgte auf die Interventionen Instabilität und gewaltsame Auseinandersetzungen. Auch der Versuch, Afghanistan Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand zu bringen scheiterte 2021 mit der Rückkehr der Taliban und dem raschen Abzug sämtlicher ausländischer Truppen. Über diese Beispiele hinaus ist die Debatte hochaktuell. Dies zeigen die aktuellen Ambitionen des US-Präsidenten, die iranische Führung wirtschaftlich zu schwächen, militärisch unter Druck zu setzen und einen Regimewechsel zu fördern.
Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen sowie der wachsenden geopolitischen Einflussnahme Chinas und Russlands in verschiedenen Weltregionen diskutiert die Veranstaltung, ob der Export von Demokratie und Sicherheit weiterhin eine tragfähige außenpolitische Strategie darstellt – oder ob die Idee vom Demokratieexport gescheitert ist und westliche Ambitionen angepasst werden müssen.
Die Veranstaltung ist der fünfte Teil der Reihe „Die Zukunft der Demokratie“.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Weitere Informationen: www.swud.org/veranstaltung
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