anta Maria dell'Anima in Rom: Ein nicht nur wissenschaftlicher Blick hinter die Kulissen der deutsch-österreichischen „Nationalkirche“
Santa Maria dell'Anima zählt seit dem späten Mittelalter für Adelige, hohe Kleriker und Pilger aus dem ehemaligen Heiligen Römischen Reich neben dem Campo Santo Teutonico zu den zentralen Orten Roms. Hospital und zugehörige Kirche wurden durch eine Bruderschaft getragen und gehen auf eine private Stiftung aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Die stets als begehrte Begräbnisstätte dienende Kirche des im 19. Jahrhundert zugunsten eines Priesterkollegs aufgegebenen Hospitals ist das dritte Bauwerk an gleicher Stelle. Sie wurde als eigenwillige Renaissance-Kirche zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet und fungiert bis heute als Kirche für die deutschsprachige Bevölkerung Roms.
Dr. Eberhard J. Nikitsch, langjähriger wiss. Mitarbeiter der Inschriften-Forschungsstelle der Mainzer Akademie und Autor zahlreicher landeskundlicher Publikationen, widmete sich insgesamt fünf Jahre lang im Auftrag der Mainzer Akademie und des Deutschen Historischen Instituts in Rom der reichen inschriftlichen Hinterlassenschaft der Anima. In seinem Vortrag zieht er nicht nur eine Bilanz seiner Tätigkeit, sondern gibt auch Einblicke in die wechselvolle
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anta Maria dell'Anima in Rom: Ein nicht nur wissenschaftlicher Blick hinter die Kulissen der deutsch-österreichischen „Nationalkirche“
Santa Maria dell'Anima zählt seit dem späten Mittelalter für Adelige, hohe Kleriker und Pilger aus dem ehemaligen Heiligen Römischen Reich neben dem Campo Santo Teutonico zu den zentralen Orten Roms. Hospital und zugehörige Kirche wurden durch eine Bruderschaft getragen und gehen auf eine private Stiftung aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Die stets als begehrte Begräbnisstätte dienende Kirche des im 19. Jahrhundert zugunsten eines Priesterkollegs aufgegebenen Hospitals ist das dritte Bauwerk an gleicher Stelle. Sie wurde als eigenwillige Renaissance-Kirche zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet und fungiert bis heute als Kirche für die deutschsprachige Bevölkerung Roms.
Dr. Eberhard J. Nikitsch, langjähriger wiss. Mitarbeiter der Inschriften-Forschungsstelle der Mainzer Akademie und Autor zahlreicher landeskundlicher Publikationen, widmete sich insgesamt fünf Jahre lang im Auftrag der Mainzer Akademie und des Deutschen Historischen Instituts in Rom der reichen inschriftlichen Hinterlassenschaft der Anima. In seinem Vortrag zieht er nicht nur eine Bilanz seiner Tätigkeit, sondern gibt auch Einblicke in die wechselvolle Geschichte dieser ungewöhnlichen Institution, stellt einige ihrer bedeutenden Denkmäler vor und streift zudem wenig bekannte Aspekte des heutigen Gemeindelebens.
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