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»Operation Gomorrha« und die Architektur des Krieges
Credits: Royal_Air_Force_Bomber_Command,_1942-1945._CL3400-1
erstörung, Luftkrieg und Wiederaufbau in Eimsbüttel
Die Stadtführung „Operation Gomorrha“ in Hamburg führt zu historischen Orten des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg und zeigt, wie sich die Bombardierungen bis heute im Stadtbild widerspiegeln. Im Mittelpunkt steht der Stadtteil Eimsbüttel, der während der Angriffe besonders schwer getroffen wurde.
Unter dem Codenamen Operation Gomorrha bombardierten alliierte Luftstreitkräfte im Juli 1943 die Stadt Hamburg. Innerhalb weniger Tage entstand eine der größten Katastrophen des Luftkriegs im Zweiter Weltkrieg. Große Teile der Stadt wurden zerstört, zehntausende Menschen verloren ihr Leben, hunderttausende wurden obdachlos.
Auch Eimsbüttel wurde durch die massiven Luftangriffe stark zerstört. Nach Kriegsende begann hier ein umfangreicher Wiederaufbau. Durch ein von der Hamburger Baubehörde gefördertes Aufbauprogramm entstanden in den folgenden Jahren hunderte neue Wohnungen. Noch heute erinnern Plaketten an vielen Gebäuden an die Zerstörung und den Wiederaufbau der Nachkriegszeit.
Eine zentrale Rolle spielte dabei der Eimsbütteler Marktplatz. Nach dem Krieg wurde dieser Platz zu einer der wichtigsten Sammelstellen für den Trümmerschutt aus ganz Hamburg. Lastwagen brachten hier täglich Tonnen von Ziegeln, Beton und Metall aus den
...erstörung, Luftkrieg und Wiederaufbau in Eimsbüttel
Die Stadtführung „Operation Gomorrha“ in Hamburg führt zu historischen Orten des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg und zeigt, wie sich die Bombardierungen bis heute im Stadtbild widerspiegeln. Im Mittelpunkt steht der Stadtteil Eimsbüttel, der während der Angriffe besonders schwer getroffen wurde.
Unter dem Codenamen Operation Gomorrha bombardierten alliierte Luftstreitkräfte im Juli 1943 die Stadt Hamburg. Innerhalb weniger Tage entstand eine der größten Katastrophen des Luftkriegs im Zweiter Weltkrieg. Große Teile der Stadt wurden zerstört, zehntausende Menschen verloren ihr Leben, hunderttausende wurden obdachlos.
Auch Eimsbüttel wurde durch die massiven Luftangriffe stark zerstört. Nach Kriegsende begann hier ein umfangreicher Wiederaufbau. Durch ein von der Hamburger Baubehörde gefördertes Aufbauprogramm entstanden in den folgenden Jahren hunderte neue Wohnungen. Noch heute erinnern Plaketten an vielen Gebäuden an die Zerstörung und den Wiederaufbau der Nachkriegszeit.
Eine zentrale Rolle spielte dabei der Eimsbütteler Marktplatz. Nach dem Krieg wurde dieser Platz zu einer der wichtigsten Sammelstellen für den Trümmerschutt aus ganz Hamburg. Lastwagen brachten hier täglich Tonnen von Ziegeln, Beton und Metall aus den zerstörten Stadtvierteln.
Der Schutt wurde vor Ort sortiert und geprüft. Wiederverwendbare Baustoffe gelangten direkt zurück in die Bauwirtschaft und wurden für den Wiederaufbau der Stadt genutzt. Nicht mehr verwertbare Trümmer transportierten sogenannte Trümmerbahnen zu Ablagerungsstellen außerhalb Hamburgs. Von insgesamt rund 20 Millionen Kubikmetern Schutt konnten nur etwa 1,2 Millionen Kubikmeter erneut verwendet werden.
Ein Teil dieses Materials fand später auch in großen Bauprojekten Verwendung – unter anderem im Fundament des Volksparkstadion.
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Lieu:
Alsenplatz, Alsenplatz, Hamburg, DEOrganisateur
»Operation Gomorrha« und die Architektur des Krieges est organisé par:
Sandra Latussek
Catégorie: Visites & Conférences / Visite de la ville