Gegen das Vergessen und Verdrängen – Einladung zum Gedenken an Emil Wendland und die Opfer rechter Gewalt mit anschließender Lesung von Dominik Bloh aus seinem Buch „Die Straße im Kopf”
Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, jährt sich der Todestag von Emil Wendland zum 34. Mal. Die Gedenkinitiative Emil Wendland lädt aus diesem Anlass zur jährlichen Gedenkveranstaltung ein. Beginn ist um 17:00 Uhr am Rosengarten in Neuruppin – dem Ort, an dem Emil Wendland 1992 von Neonazis ermordet wurde.
Emil Wendland war betroffen von Wohnungslosigkeit und er wurde getötet, weil er nicht in das rechte, sozialdarwinistische Weltbild seiner Mörder passte, welches sie mit Gewalt durchzusetzen versuchten. Sein Tod steht exemplarisch für eine Kontinuität rechter Gewalt, die bis heute anhält.
In einer Zeit, in der die Zahl der Betroffenen rechter Gewalt einen neuen Höchststand erreicht und unabhängige Beratungsstellen sowie Projekte, die Betroffene unterstützen und rechte Gewalt dokumentieren, wie der Verein Opferperspektive e.V., zunehmend unter finanziellen Druck geraten – bis hin zum Aus –, ist es uns als Gedenkinitiative besonders wichtig zu betonen, wie notwendig es ist, als Zivilgesellschaft eine klare Position gegen Rechtsextremismus zu beziehen.
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen und Euch ein
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Gegen das Vergessen und Verdrängen – Einladung zum Gedenken an Emil Wendland und die Opfer rechter Gewalt mit anschließender Lesung von Dominik Bloh aus seinem Buch „Die Straße im Kopf”
Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, jährt sich der Todestag von Emil Wendland zum 34. Mal. Die Gedenkinitiative Emil Wendland lädt aus diesem Anlass zur jährlichen Gedenkveranstaltung ein. Beginn ist um 17:00 Uhr am Rosengarten in Neuruppin – dem Ort, an dem Emil Wendland 1992 von Neonazis ermordet wurde.
Emil Wendland war betroffen von Wohnungslosigkeit und er wurde getötet, weil er nicht in das rechte, sozialdarwinistische Weltbild seiner Mörder passte, welches sie mit Gewalt durchzusetzen versuchten. Sein Tod steht exemplarisch für eine Kontinuität rechter Gewalt, die bis heute anhält.
In einer Zeit, in der die Zahl der Betroffenen rechter Gewalt einen neuen Höchststand erreicht und unabhängige Beratungsstellen sowie Projekte, die Betroffene unterstützen und rechte Gewalt dokumentieren, wie der Verein Opferperspektive e.V., zunehmend unter finanziellen Druck geraten – bis hin zum Aus –, ist es uns als Gedenkinitiative besonders wichtig zu betonen, wie notwendig es ist, als Zivilgesellschaft eine klare Position gegen Rechtsextremismus zu beziehen.
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen und Euch ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus setzen und dem Vergessen und Unsichtbarwerden keine Chance geben.
Im Anschluss an die Gedenkkundgebung findet um 18:00 Uhr in den Räumen der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) im Alten Gymnasium eine Lesung mit Dominik Bloh statt. In seinem neuen Buch „Die Straße im Kopf“ (2024, Kampenwand Verlag) beschreibt der Autor und Aktivist eindrücklich, wie das Leben auf der Straße nachwirkt auch lange nachdem man sie verlassen hat. Er berichtet von den Herausforderungen eines „neuen“ Lebens, von Ausgrenzung, Erinnerung und dem Versuch, zwischen zwei Welten anzukommen.
Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle Interessierten.
Ablauf:
- 17:00 Uhr – Gedenkkundgebung am Rosengarten (Redebeiträge, Kranzniederlegung, Gedenkminute)
- 18:00 Uhr – Lesung und Gespräch mit Dominik Bloh in der MHB (im alten Gymnasium)
Wir als Gedenkinitiative Emil Wendland rufen dazu auf, gemeinsam zu erinnern und ein Zeichen gegen rechte Gewalt, Ausgrenzung und das Vergessen zu setzen.
Kontakt:
Instagram: @Emil.wendland.gedenken
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