Am 18. Mai jährt sich der Geburtstag des Strafrechtlers und Publizisten Peter Noll zum 100. Mal. Er ist allerdings nur halb so alt geworden, riss ihn doch die Diagnose einer unheilbaren Krankheit mit 56 Jahren aus dem Leben. In den zehn Monaten zwischen Diagnose und Sterben schrieb er seine Fragen,Reflexionen, Erfahrungen, Erlebnisse, Erkenntnisse nieder, ermutigt von seinem Freund Max Frisch, der diese "Diktate über Sterben und Tod" posthum herausgab.
In einer sonntäglich-gottesdienstlichen Musik & Wort Matinée erinnern wir uns an Peter Noll und seine bis heute aktuellen und brisanten Gedanken über ein sinnerfülltes Leben im Angesicht des Todes und ein gutes, würdiges, achtsames Sterben.
Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben - und mitten im Tod auch vom Leben. Kunst des Lebens und des Sterbens.
Musik v.a. von J.S. Bach, Texte und Reflexionen von Noll, Frisch u.a.