Skandale, Experimente und überraschender Perspektiven auf Moral und Verbrechen.
Den Auftakt macht Ágirnd / Greed (1952), ein lange verschollenes Skandalwerk über einen stehlenden Priester, das mit expressionistischer Bildsprache und grosser Intensität fasziniert. In Slys / Accident (1962) verwandelt sich ein scheinbarer Lehrfilm in ein stilles, eindringliches Experiment über Körper, Zufall und Wahrnehmung.
Mit Byron (1994) wird es surreal: Eine denkende Glühbirne gerät in politische und religiöse Machtspiele – eigenwillig, düster und absolut einzigartig. Zum Abschluss verdichtet Jean (1998) Liebe und Eifersucht zu einer kurzen, poetischen Reflexion zwischen Leichtigkeit und Abgrund.
Ein Programm voller Kontraste – provokativ, verspielt und garantiert nicht vorhersehbar.
Teil IV von ICELAND EXPERIMENTAL bei VIDEOEX.
https://videoex.ch/videoex/festival-2026/programm-2026/special-iceland/iceland-iv-criminal-intent