Der Film begleitet Eric Wrede und sein Team vom Bestattungsinstitut "lebensnah" in Berlin bei ihrer täglichen Arbeit. Seine unkonventionelle Art im Umgang mit den letzten Dingen, die er auch in Büchern und Podcasts vermittelt, hat ihn zu "Deutschlands bekanntestem Bestatter" gemacht. Provokant wie der Titel, doch mit Humor, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent, wo der Tod doch Teil des Lebens ist? Immer wieder gelingt Eric Wrede im persönlichen Gespräch das Kunststück, die Dinge auf den Punkt zu bringen und gleichzeitig das Tabuthema Tod von seiner Schwere zu befreien. Zwischen Trauergesprächen und Abschiedsritualen entsteht das Porträt eines Berufsalltags, in dem der Mensch über den Tod hinaus im Zentrum steht. Der Dokumentarfilm ist eine respektvolle Reflexion über das Sterben in unserer Gesellschaft und gleichzeitig ein Plädoyer dafür, das Leben zu geniessen. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) verlieh das Prädikat "besonders wertvoll" und lobt: "Ein wundervoll ehrlicher, menschlicher und dramaturgisch exzellent gebauter Dokumentarfilm, der das Publikum trotz seines traurigen Themas mit einem wunderbar glückserfüllten Gefühl zurücklässt."