In den 1930er-Jahren erkannte die Schweizer Armeeführung, dass die Nordgrenze besser gesichert werden müsse. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg entstand der Festungsgürtel Kreuzlingen mit seinen Bunkern, Unterständen und Sperren. Im Kalten Krieg wurde das Verteidigungssystem im Raum Kreuzlingen und Seerücken gezielt ausgebaut und fortlaufend verstärkt.
Auf der Bunkertour besteht die Möglichkeit, zwei besondere Geheimnisse aus der Zeit des Kalten Kriegs zu entdecken. Zum einen führt eine unscheinbare Gittertüre in den unterirdischen Kommandoposten des ehemaligen Grenz-Infanterie-Regiments 55. Noch heute lässt sich gut erkennen, wie unter damaligen Verhältnissen der Kommandoposten in Betrieb war. In der Nähe befindet sich zudem ein Mannschaftsunterstand, der ebenfalls besichtigt werden kann. Zum andern lässt sich beim Engwiler Tobel erkennen, wie man bei der Verteidigung nicht nur die natürlichen Gegebenheiten nutzte, sondern auch neuere Bauten wie die Autobahn A7 mitberücksichtigte.
Wichtig für die Teilnahme:
Während der Bunkertour geben Bunkerführer Erläuterungen. Die Bunkertour ist ungefähr 3.1 Kilometer lang. Die Anlagen werden auf eigene Gefahr besichtigt. Während der Bunkertour gibt es eine Erfrischung.
Bezahlung: Direkt vor Ort per TWINT oder in bar (CHF).