Fremdenfeindlichkeit und die Forderung nach einer fixen Einwanderungsgrenze sind in der Schweizer Politik nicht neu. Bereits 1970 verlangte dies der Polit-Outsider und Nationalrat James Schwarzenbach der Kleinstpartei «Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat».
Er forderte mit seiner Initiative eine Grenze von 10 Prozent Ausländerinnen. Das hätte zur Ausweisung von 300’000 Personen geführt, die in der Schweiz lebten und arbeiteten. Alle Parteien im Nationalrat waren dagegen, inklusive die Bauern- und Gewerbepartei, aus der später die SVP hervorging. Die Bevölkerung lehnte die Schwarzenbach-Initiative ab – allerdings nur mit 54 Prozent.
In den letzten Jahrzehnten hat die Schweizerische Volkspartei mit ausländerfeindlichen Kampagnen und Positionen Wahlen gewonnen – und die Fremdenfeindlichkeit bis weit in bürgerliche Kreise salonfähig gemacht. Wie war das möglich und wohin führt das? Darüber diskutieren wir in Bern.
Moderation
Priscilla Imboden, Bundeshausredaktorin Republik
Gäste
Melinda Nadj Abonji, Autorin und Historikerin
Sanija Ameti, Juristin, ehemalige Co-Präsidentin Operation Libero
Damir Skenderovic, Historiker und Rechtspopulismus-Experte
Programm
18.30 Uhr Türöffnung
19.00 Uhr
...
mehr anzeigen
Fremdenfeindlichkeit und die Forderung nach einer fixen Einwanderungsgrenze sind in der Schweizer Politik nicht neu. Bereits 1970 verlangte dies der Polit-Outsider und Nationalrat James Schwarzenbach der Kleinstpartei «Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat».
Er forderte mit seiner Initiative eine Grenze von 10 Prozent Ausländerinnen. Das hätte zur Ausweisung von 300’000 Personen geführt, die in der Schweiz lebten und arbeiteten. Alle Parteien im Nationalrat waren dagegen, inklusive die Bauern- und Gewerbepartei, aus der später die SVP hervorging. Die Bevölkerung lehnte die Schwarzenbach-Initiative ab – allerdings nur mit 54 Prozent.
In den letzten Jahrzehnten hat die Schweizerische Volkspartei mit ausländerfeindlichen Kampagnen und Positionen Wahlen gewonnen – und die Fremdenfeindlichkeit bis weit in bürgerliche Kreise salonfähig gemacht. Wie war das möglich und wohin führt das? Darüber diskutieren wir in Bern.
Moderation
Priscilla Imboden, Bundeshausredaktorin Republik
Gäste
Melinda Nadj Abonji, Autorin und Historikerin
Sanija Ameti, Juristin, ehemalige Co-Präsidentin Operation Libero
Damir Skenderovic, Historiker und Rechtspopulismus-Experte
Programm
18.30 Uhr Türöffnung
19.00 Uhr Podiumsdiskussion inklusive Fragen aus dem Publikum
20.30 Uhr Abschluss
Einlass
Das Lokal ist barrierefrei zugänglich.
Republik-Verlegerinnen bezahlen den reduzierten Preis (CHF 10.–).*
weniger anzeigen