Podiumsdiskussion und Buchpräsentation
Hexerei- und Zaubereiprozesse im St.Galler Fürstenland
In Wil und St. Fiden wurden zwischen 1495 und 1745 sieben Frauen wegen Hexerei oder Zauberei hingerichtet. In zwei Fällen kam es zu Freilassungen, im letzten Fall von 1746, jenem der Anna Barbara Kenglerin aus Rotmonten, zum Landesverweis. Mit ihrem Verlassen der „Alten Landschaft“ endete unter Fürstabt Coelestin Gugger von Staudach ein Phänomen, das im Fürstenland 250 Jahre lang, aber zumindest in einer vergleichsweise geringen Dichte für finstere Episoden in der Rechtsprechung gesorgt hatte.
Manfred Tschaikners Forschungen werfen nun Licht auf bisher unbearbeitete Quellen aus dem Stadtarchiv Wil und dem Stiftsarchiv St. Gallen, die uns zehn Frauen und die konkreten Probleme ihrer Zeit plastisch entgegen treten lassen.
Programm:
Einführung: Stiftsarchivar Peter Erhart
Grusswort: Regierungsrätin Laura Bucher
Podiumsdiskussion mit dem Autor Manfred Tschaikner, ehem. Landesarchiv Vorarlberg, Rita Binz-Wohlhauser, Staatsarchiv Freiburg, Lukas Gschwend, Universität St. Gallen sowie Nicole Stadelmann, Stadtarchiv und Vadianische Sammlung der Ortsbürgergemeinde St.Gallen
Anschliessend Apéro
Eine Veranstaltung des Stiftsarchivs in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und der Vadianischen Sammlung der Ortsbürgergemeinde St.Gallen