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Donnerstag

Symposium: Enttäuschung und Erwartung in der Demokratie

Symposium: Enttäuschung und Erwartung in der Demokratie Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz Tickets

Credits: generiert mit Canva AI

Dreieinhalb Dekaden nach dem Ende des Kalten Kriegs sind viele Gewissheiten ins Rutschen geraten. Die Demokratie, scheinbare Siegerin des Systemkonflikts, durchlebt eine tiefe Krise. Die Anfeindungen von innen und außen nehmen zu; manche sagen den Untergang der liberalen Ordnung voraus. Dieses interdisziplinäre Podiumsgespräch fragt nach Gründen dieser Krise und Möglichkeiten, die Demokratie auf nationaler und europäischer Ebene im Sturm der Gegenwart wetterfester zu machen. Dabei legt die Debatte ein besonderes Augenmerk auf den Stellenwert überspannter Erwartungen und enttäuschter Hoffnungen. Hat der Staat zu viel versprochen? (Wie) Ist der allseits beschworene Bürokratieabbau möglich? Und verfügt die westliche Demokratie noch über jene Fähigkeit zur Selbstkorrektur, die als eines ihrer Wesensmerkmale gilt und die von vielen Menschen heute dringend erwartet wird?

Teilnehmende

Pascale Cancik ist Professorin für Öffentliches Recht, Geschichte des europäischen öffentlichen Rechts und Verwaltungswissenschaften an der Universität Osnabrück.
Kiran Klaus Patel ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er zugleich das Projekthaus Europa leitet.
Frank Schorkopf ist Professor für Öffentliches Recht

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Dreieinhalb Dekaden nach dem Ende des Kalten Kriegs sind viele Gewissheiten ins Rutschen geraten. Die Demokratie, scheinbare Siegerin des Systemkonflikts, durchlebt eine tiefe Krise. Die Anfeindungen von innen und außen nehmen zu; manche sagen den Untergang der liberalen Ordnung voraus. Dieses interdisziplinäre Podiumsgespräch fragt nach Gründen dieser Krise und Möglichkeiten, die Demokratie auf nationaler und europäischer Ebene im Sturm der Gegenwart wetterfester zu machen. Dabei legt die Debatte ein besonderes Augenmerk auf den Stellenwert überspannter Erwartungen und enttäuschter Hoffnungen. Hat der Staat zu viel versprochen? (Wie) Ist der allseits beschworene Bürokratieabbau möglich? Und verfügt die westliche Demokratie noch über jene Fähigkeit zur Selbstkorrektur, die als eines ihrer Wesensmerkmale gilt und die von vielen Menschen heute dringend erwartet wird?

Teilnehmende

Pascale Cancik ist Professorin für Öffentliches Recht, Geschichte des europäischen öffentlichen Rechts und Verwaltungswissenschaften an der Universität Osnabrück.
Kiran Klaus Patel ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er zugleich das Projekthaus Europa leitet.
Frank Schorkopf ist Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Georg-August-Universität Göttingen.
Andreas Wirsching war bis Oktober 2025 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München/Berlin und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Alle Teilnehmenden des Podiums sind Mitglieder des Arbeitskreises für Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Moderation: Kiran Klaus Patel
Musikalischer Rahmen: Nadiia Zhurba

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe ›Aldous Huxley Zukunftsforum‹ statt.

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Der Event beginnt in
1 Tage
1 Std
6 Min
20 Sek

Veranstalter:in

Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Vorverkauf

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich.

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Ort:

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Geschwister-Scholl-Straße 2, Mainz, DE