Bis 2030 möchte SEKEM 250.000 Bauern für die biologisch-dynamische Landwirtschaft gewinnen. Damit ließe sich ein erheblicher Teil der CO₂-Emissionen Ägyptens einsparen und die zukunftsfähige Entwicklung von Natur und Menschen wird unterstützt.
Welches Potenzial dieses Vorhaben für Ägypten, die Region und den gesamten afrikanischen Kontinent birgt, erläutert Markus Arbenz. Der Bio-Experte war u.a. Direktor des internationalen Bio-Dachverbands (IFOAM), ist aktuell beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) tätig und arbeitet seit vielen Jahren eng mit den wichtigsten Akteuren der ökologischen Landwirtschaft in Afrika zusammen. Mit SEKEM-Geschäftsführer Helmy Abouleish verbindet ihn eine langjährige Freundschaft. Gemeinsam gelang es ihnen vor einigen Jahren, den damaligen Bundesentwicklungsminister von einem afrikaweiten Programm zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft zu überzeugen – ein wichtiger Impuls für die Verbreitung nachhaltiger Anbaumethoden auf dem Kontinent, zu dem der Verein der SEKEM-Freunde Deutschland als Projektpartner seit 2020 maßgeblich beitragen darf.