Die Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur in der Wüste von Peru: Kultorte in einer sich wandelnden Landschaft
Die Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur (200 v. Chr. – 600 n. Chr.) in des Küstenwüste des südlichen Peru sind eines der großen Rätsel der Archäologie. Warum haben Menschen diese riesigen Linien, Flächen und Figuren in den Wüstenboden gescharrt? Seit über 25 Jahren erforscht der Archäologe Markus Reindel mit seinem Team diese Geoglyphen, die alten Siedlungen der Träger der Nasca-Kultur, aber auch die Veränderungen von Klima und Landschaft der Region. Dabei kommt er zu neuen Erkenntnissen, die uns über die Lebensverhältnisse, Weltanschauungen und auch die Religiosität dieser Menschen nachdenken lassen.
Markus Reindel ist Referent für Amerika bei der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (KAAK) des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Bonn und Honorarprofessor am Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Universität Bonn. Nach dem Studium in Freiburg/i. Br., Madrid und Bonn wurde er 1991 in Bonn promoviert. Er leitete archäologische Projekte in Ekuador, Mexiko, Honduras, Brasilien und Peru. Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Siedlungsarchäologie zur Rekonstruktion der Lebensverhältnisse vorspanischer Kulturen in Süd- und Mittelamerika. In
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Die Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur in der Wüste von Peru: Kultorte in einer sich wandelnden Landschaft
Die Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur (200 v. Chr. – 600 n. Chr.) in des Küstenwüste des südlichen Peru sind eines der großen Rätsel der Archäologie. Warum haben Menschen diese riesigen Linien, Flächen und Figuren in den Wüstenboden gescharrt? Seit über 25 Jahren erforscht der Archäologe Markus Reindel mit seinem Team diese Geoglyphen, die alten Siedlungen der Träger der Nasca-Kultur, aber auch die Veränderungen von Klima und Landschaft der Region. Dabei kommt er zu neuen Erkenntnissen, die uns über die Lebensverhältnisse, Weltanschauungen und auch die Religiosität dieser Menschen nachdenken lassen.
Markus Reindel ist Referent für Amerika bei der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (KAAK) des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Bonn und Honorarprofessor am Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Universität Bonn. Nach dem Studium in Freiburg/i. Br., Madrid und Bonn wurde er 1991 in Bonn promoviert. Er leitete archäologische Projekte in Ekuador, Mexiko, Honduras, Brasilien und Peru. Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Siedlungsarchäologie zur Rekonstruktion der Lebensverhältnisse vorspanischer Kulturen in Süd- und Mittelamerika. In seinen interdisziplinären Forschungen kooperiert er mit zahlreichen Fachwissenschaften, insbesondere der Geographie und der Geoarchäologie.
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