Die Idee der wehrhaften Demokratie ist eine zentrale Lehre aus den historischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts – insbesondere aus dem Scheitern der Weimarer Republik und der nationalsozialistischen Machtübernahme. Sie beschreibt die Fähigkeit eines demokratischen Staates, sich aktiv gegen seine Feinde zu verteidigen, ohne dabei seine eigenen Grundwerte aufzugeben. Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist dieses Prinzip fest verankert.
Doch wie widerstandsfähig ist unsere demokratische Ordnung heute – und was ist nötig, um sie auch in Zukunft zu sichern?
Anlässlich des 77. Geburtstages des Grundgesetzes beleuchtet Prof. Dr. Paula Diehl (Universität Kiel) die historischen Grundlagen der wehrhaften Demokratie und diskutiert ihre Bedeutung in der Gegenwart.