Die Welt, wie wir sie kannten, löst sich auf. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand, Frieden, Medien, Technologie, Kommunikation, Kulturbetrieb– nichts entgeht den Zäsuren der „vierten industriellen Revolution“. Am wenigsten der Mensch. Denn das von Paradigmenwechseln korrumpierte Individuum verliert durch die lebensfeindliche Programmatik eines raumgreifenden Transhumanismus nicht nur Orientierung, Eigentum und Freiheit, sondern vor allem den Verstand.
Was in Douglas Couplands Roman „Generation X“ (1991) als „Optionsparalyse“ einer Alterskohorte begann, hat sich zu einer weithin parasozialen Gesellschaft ausgewachsen. Zu einer Pathokratie, in der Menschen mit Gegenwart überfordert werden, um die Zukunft zu vergessen. Kontrolliert, manipuliert und tyrannisiert von einem supranationalen Überwachungsapparat, der seine totalitären Züge immer ungenierter offenlegt.
Nur wer die Methodik und Ziele dieses System versteht, ist in der Lage, ihnen entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund liefert Tom-Oliver Regenauer auch mit seinem neuen Vortrag eine hochaktuelle Standortbestimmung, gründlich recherchierte Informationen und ideologiefreie Analysen, die neben dem Status quo auch konkrete Handlungsalternativen für das souveräne Individuum beschreiben.
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