Provenienzforschung zwischen Erinnerung und Verantwortung
Am 7. Internationalen Tag der Provenienzforschung lädt das Humboldt Forum führende Wissenschaftler*innen und Expert*innen ein, die an der Schnittstelle von Provenienz, Restitution und Museumspraxis arbeiten. Freuen Sie sich auf hochaktuelle Diskussionen, die nicht nur die neuesten Erkenntnisse beleuchten, sondern auch tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Forschung auf diesem Gebiet bieten.
Provenienzforschung ist weit mehr als das bloße Nachverfolgen von Objektbiografien. Sie hinterfragt koloniale Verflechtungen, deckt Translokationsmechanismen auf und stellt drängende Fragen zu unserer zeitgenössischen Verantwortung im Umgang mit Kulturgütern. Welche neuen Erkenntnisse ergeben sich, wenn Institutionen, Wissenschaftler*innen und betroffene Gemeinschaften weltweit in den Dialog treten? Diese Veranstaltung bietet eine einmalige Plattform, um genau diese Fragestellungen zu vertiefen und zu diskutieren, wie innovative Forschungsansätze die Museumslandschaft nachhaltig verändern.
Hauptredner ist Hamady Bocoum, senegalesischer Archäologe und ehemaliger Direktor des Museums der Schwarzen Zivilisationen in Dakar.
Im Fokus stehen drei wegweisende internationale Forschungsprojekte, gefördert vom
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Provenienzforschung zwischen Erinnerung und Verantwortung
Am 7. Internationalen Tag der Provenienzforschung lädt das Humboldt Forum führende Wissenschaftler*innen und Expert*innen ein, die an der Schnittstelle von Provenienz, Restitution und Museumspraxis arbeiten. Freuen Sie sich auf hochaktuelle Diskussionen, die nicht nur die neuesten Erkenntnisse beleuchten, sondern auch tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Forschung auf diesem Gebiet bieten.
Provenienzforschung ist weit mehr als das bloße Nachverfolgen von Objektbiografien. Sie hinterfragt koloniale Verflechtungen, deckt Translokationsmechanismen auf und stellt drängende Fragen zu unserer zeitgenössischen Verantwortung im Umgang mit Kulturgütern. Welche neuen Erkenntnisse ergeben sich, wenn Institutionen, Wissenschaftler*innen und betroffene Gemeinschaften weltweit in den Dialog treten? Diese Veranstaltung bietet eine einmalige Plattform, um genau diese Fragestellungen zu vertiefen und zu diskutieren, wie innovative Forschungsansätze die Museumslandschaft nachhaltig verändern.
Hauptredner ist Hamady Bocoum, senegalesischer Archäologe und ehemaliger Direktor des Museums der Schwarzen Zivilisationen in Dakar.
Im Fokus stehen drei wegweisende internationale Forschungsprojekte, gefördert vom Deutsch-französischen Provenienzforschungsfonds zu Kulturgütern aus Subsahara-Afrika im Centre Marc Bloch:
PROBAMA – Ein Blick auf die Erwerbspraktiken deutscher und französischer Forschungsmissionen im heutigen Mali (1880–1914).
ReMatriation – Die symbolische Rückbindung von Objekten an ihre Herkunftsgemeinschaften, mit besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte.
ProHumStra – Eine Untersuchung zur Provenienz menschlicher Überreste und deren koloniale Verstrickungen in deutsch-französischen Grenzregionen.
Nach den Projektvorstellungen reflektiert das Provenienzforschungsteam der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, wie diese innovativen Ansätze die Arbeit an den Objekten im Humboldt Forum prägen und weiterentwickeln.
Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, um exklusive Einblicke zu erhalten, mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Bringen Sie Ihre Fragen ein, lassen Sie sich inspirieren und gestalten Sie den Dialog mit!
Ein gemeinsames Programm des Humboldt Forums und des Deutsch-französischen Provenienzforschungsfonds zu Kulturgütern aus Subsahara-Afrika im Centre Marc Bloch, in Zusammenarbeit mit dem Ethnologischen Museum, dem Museum für Asiatische Kunst und dem Zentralarchiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Weitere Informationen: kostenfrei. Die Veranstaltung wird in Deutsch, Französisch und Englisch mit Simultanübersetzung durchgeführt und per Livestream übertragen. Ort: Mechanische Arena im Foyer
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