Viele Menschen wissen, was nachhaltiger wäre – und handeln dennoch anders. Warum ist das so?
Mit einem interaktiven Vortrag aus dem Bildungsangebot «Suffizienz» des Verbands Schweizerischer Volkshochschulen wollen wir die offensichtliche Differenz zwischen unserem Wissen bzw. unserer Werthaltung einerseits und unserem effektiv gelebten Verhalten andererseits ausleuchten und erklären lassen. Wir erhalten einen verständlichen Einblick in zentrale Erkenntnisse der Umwelt- und Verhaltenspsychologie sowie Medienpsychologie. Anhand konkreter Beispiele aus dem Bereich des nachhaltigen Konsums wird aufgezeigt, welche Rolle Vorwissen, soziale Normen, Emotionen und Entscheidungsarchitekturen spielen – und warum reine Information selten ausreicht. Gemeinsam diskutieren wir, welche Ansätze tatsächlich Veränderung ermöglichen – im eigenen Alltag, aber auch im gesellschaftlichen Kontext.
Referentin:
Friederike Vinzenz studierte Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Politikwissenschaft an der Universität Zürich, wo sie auch doktorierte