Wir tragen oft emotionale und psychische Muster in uns, die NICHT aus unserem eigenen (Vor-) Leben stammen, sondern die von Eltern, Großeltern oder anderen Vorfahren oder Verwandten übernommen wurden. Diese Muster entstehen durch nicht verarbeitete Traumata früherer Generationen und wirken unbewusst in unserem Leben weiter.
Wie Muster übernommen werden:
- Traumata in der Familie (Krieg, Verlust, Gewalt, Schuld, Scham) hinterlassen emotionale Spuren.
- Diese werden unbewusst weitergegeben – durch Sprache, Verhalten, Körpersprache, Familiengeschichten (oder deren Schweigen).
- Traumata können sich auch biologisch/körperlich auf nachfolgende Generationen auswirken, da diese Informationen in unseren Zellen gespeichert sind.
Mögliche persönliche Auswirkungen:
- Wir fühlen uns „falsch“, ängstlich, schuldig, depressiv… – ohne erkennbare Ursache in unserem eigenen Leben.
- Beziehungen, Gesundheit und Selbstbild können durch unsichtbare Loyalitäten und unbewusste Identifikation zur/mit Herkunftsfamilie geprägt sein.
- Wir wiederholen unbewusst Schicksale oder Muster (z. B. „Ich darf nicht glücklich sein“).
Warum übernehmen wir Muster oder Probleme von Verwandten?
Wir übernehmen Muster oder Probleme von Verwandten, weil wir tief in ein familiäres Bindungssystem
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Wir tragen oft emotionale und psychische Muster in uns, die NICHT aus unserem eigenen (Vor-) Leben stammen, sondern die von Eltern, Großeltern oder anderen Vorfahren oder Verwandten übernommen wurden. Diese Muster entstehen durch nicht verarbeitete Traumata früherer Generationen und wirken unbewusst in unserem Leben weiter.
Wie Muster übernommen werden:
- Traumata in der Familie (Krieg, Verlust, Gewalt, Schuld, Scham) hinterlassen emotionale Spuren.
- Diese werden unbewusst weitergegeben – durch Sprache, Verhalten, Körpersprache, Familiengeschichten (oder deren Schweigen).
- Traumata können sich auch biologisch/körperlich auf nachfolgende Generationen auswirken, da diese Informationen in unseren Zellen gespeichert sind.
Mögliche persönliche Auswirkungen:
- Wir fühlen uns „falsch“, ängstlich, schuldig, depressiv… – ohne erkennbare Ursache in unserem eigenen Leben.
- Beziehungen, Gesundheit und Selbstbild können durch unsichtbare Loyalitäten und unbewusste Identifikation zur/mit Herkunftsfamilie geprägt sein.
- Wir wiederholen unbewusst Schicksale oder Muster (z. B. „Ich darf nicht glücklich sein“).
Warum übernehmen wir Muster oder Probleme von Verwandten?
Wir übernehmen Muster oder Probleme von Verwandten, weil wir tief in ein familiäres Bindungssystem eingebunden sind, das nicht nur durch Gene, sondern auch durch emotionale Loyalität und unbewusste Identifikation wirkt.
Hier sind die wichtigsten Gründe dafür:
Tiefe Loyalität zur Familie
Kinder sind ihren Eltern und Vorfahren gegenüber tief loyal – oft auf unbewusste Weise. Diese Bindungsliebe/Liebesband führt dazu, dass wir deren Schmerzen oder Schicksale innerlich mittragen, nach dem Motto:
„Wenn du leidest, darf ich auch nicht glücklich sein.“ >> ist Mitleid, kein Mitgefühl
Wir übernehmen Muster von Verwandten, weil wir dazugehören wollen, weil unser System in Balance bleiben will – und weil viele Schmerzen nicht bewusst erinnert, aber emotional weitergegeben werden.
Epigenetik - Trauma wird biologisch vererbt in Körperzellen/Gene
Forschungen zeigen, dass schwere Erlebnisse (wie Krieg, Flucht, Verlust) biologische Spuren in den Genen hinterlassen können. Diese Veränderungen können an nachfolgende Generationen vererbt werden, z. B. durch veränderte Stressverarbeitung.
Unbewusste Übernahme durch Schweigen oder Tabus
Wenn traumatische Ereignisse in der Familie verdrängt oder verschwiegen werden, werden sie nicht verarbeitet. Das kann dazu führen, dass spätere Generationen das Unausgesprochene „ausagieren“ – durch Ängste, Konflikte oder Symptome.
„Systemische Stellvertretung“
Nach systemischer Sicht (z. B. Familienaufstellungen) übernehmen wir manchmal unbewusst eine Rolle für jemanden, der im Familiensystem ausgeschlossen oder vergessen wurde – als Akt der Wiedergutmachung oder Zugehörigkeit.
Frühe Prägung und emotionale Spiegelung
Bereits im Mutterleib und in der frühen Kindheit nehmen wir Stimmungen, Ängste und Überzeugungen der Eltern wie ein Schwamm auf – bevor wir kognitiv verstehen können, was passiert.
Was übernommen wurde, kann auch bewusst erkannt, geehrt, vergeben und losgelassen werden. Heilung beginnt mit dem Sehen.
Seminar-Inhalte:
- Mögliche Verbindungen kennenlernen
- Testen, welche Verbindungen mit DIR zu tun haben und Dich belasten
- Arbeit im Zeitstrahl
- Verbindungen aufdecken und hinterfragen
- Verbindungen (soweit möglich und erlaubt) heilen
- Verbindungen (soweit möglich und erlaubt) loslassen und auflösen
Du erhältst für diese Arbeit, Testlisten, Bearbeitungstechniken, Heilsymbole, Affirmationen und Ritual-Vorschläge.
Voraussetzungen:
- 1. Teil der Seminarreihe abgeschlossen
- Erfahrung im Umgang mit Pendel oder Tensor oder Kinesiologischer Testverfahren
- Offenheit und Grundverständnis für diese Art der Selbstheilung
Leitung: Klaus X. Ruhland
Zeit: jeweils 10:00 - 19:00 Uhr
Anmeldung: bitte bis spätestens Sonntag, 25.10.2026!
Deine Investition in Dich: € 350,- je Seminar-Teil
Ort: Home of the Spirit (Ruhland-Hof), Flughafenweg 12, 94330 Geltolfing/Aiterhofen (Nähe Straubing/Niederbayern)
Übernachtung in der Nähe möglich!
Es gibt zu allen Seminaren Skripte und Arbeitsunterlagen. Schreibunterlagen und Farbstifte sind selbst mitzubringen!
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