Fünf vergessen gegangene Angestellte warten in den vertrockneten Ruinen eines einst brummenden Touristenmagnets auf Kundschaft, und lassen aus Trümmern und übriggebliebenen Instrumenten die alte Pracht des Orts wiederauferstehen. Denn wie im richtigen Leben gilt: Wer keine Illusion mehr hervorbringen kann, ist am Ende. Doch Erinnerungen sind notorisch lückenhaft und widersprüchlich, und wo sind wir hier überhaupt gelandet? Ist das ein Aussichtspunkt, oder eine Sackgasse? Ein mondäner Kurort? Ein heiliger Ort, oder nur eine Kulisse? Und wohin sind alle Menschen, Bäume, Tiere und Wunder verschwunden?
Thom Luz und sein Ensemble, bestehend aus ausgezeichneten Performer:innen und Musiker:innen, komponieren in feinster atmosphärischer Dichte – mit Glasharmonika, Laute, E-Bass und Vogelstimmen – einen Abgesang auf eine alte Welt, die an Widersprüchen zugrunde geht: Denn hätte man nicht den Wasserfall beleuchten wollen, der das Grandhotel zur Attraktion hat werden lassen, dann hätte der zur Energienutzung gebaute Staudamm nicht den Wasserfall versiegen lassen. Thom Luz war in der Alten Reithalle zuletzt mit «When I die» zu Gast, nun hat die Bühne Aarau seine neueste Kreation koproduziert.
Sprache:
wenig Sprache (Deutsch/ Englisch). Deutsche Übertitel.
Altersempfehlung:
Ab 14 Jahren
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Fünf vergessen gegangene Angestellte warten in den vertrockneten Ruinen eines einst brummenden Touristenmagnets auf Kundschaft, und lassen aus Trümmern und übriggebliebenen Instrumenten die alte Pracht des Orts wiederauferstehen. Denn wie im richtigen Leben gilt: Wer keine Illusion mehr hervorbringen kann, ist am Ende. Doch Erinnerungen sind notorisch lückenhaft und widersprüchlich, und wo sind wir hier überhaupt gelandet? Ist das ein Aussichtspunkt, oder eine Sackgasse? Ein mondäner Kurort? Ein heiliger Ort, oder nur eine Kulisse? Und wohin sind alle Menschen, Bäume, Tiere und Wunder verschwunden?
Thom Luz und sein Ensemble, bestehend aus ausgezeichneten Performer:innen und Musiker:innen, komponieren in feinster atmosphärischer Dichte – mit Glasharmonika, Laute, E-Bass und Vogelstimmen – einen Abgesang auf eine alte Welt, die an Widersprüchen zugrunde geht: Denn hätte man nicht den Wasserfall beleuchten wollen, der das Grandhotel zur Attraktion hat werden lassen, dann hätte der zur Energienutzung gebaute Staudamm nicht den Wasserfall versiegen lassen. Thom Luz war in der Alten Reithalle zuletzt mit «When I die» zu Gast, nun hat die Bühne Aarau seine neueste Kreation koproduziert.
Sprache:
wenig Sprache (Deutsch/ Englisch). Deutsche Übertitel.
Altersempfehlung:
Ab 14 Jahren
Dauer:
1 Std. 20 Min.
Mit:
Fhunyue Gao, Mara Miribung, Daniele Pintaudi, Samuel Streiff & Mathias Weibel
Regie:
Thom Luz
Musikalische Leitung:
Mathias Weibel
Bühnenbild:
Duri Bischoff & Thom Luz
Sounddesign:
Martin Hofstetter
Kostüme:
Tina Bleuler
Dramaturgie:
Stephan Müller
Lichtdesign:
Thom Luz & Jens Seiler
Requisite:
Manfred Schmidt
Regieassistenz:
Fredi Thiele
Maskenberatung:
Shalva Nikashvili
Produktionsleitung & Diffusion:
Gabi Bernetta
Koproduktion:
Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich, Théâtre Vidy Lausanne, Teatro Stabile dell’Umbria & Bühne Aarau
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