PROGRAMM
M. Gordon (1956*) — Industry für verstärktes Violoncello solo 12’ (1992)
F. Liszt (1811–1886) — Orpheus Bearb. C. Saint-Saëns für Klaviertrio 12’ (1854)
S. Sciarrino (1947*) — Klaviertrio Nr. 2 15’ (1987)
— Pause —
C.P.E. Bach (1714–1788) — Klaviertrio in a-Moll 15’ (1775)
M. Szőcs (1990*) — Klaviertrio [World Premiere] ~12’ (2026)
G. Enescu (1881–1955) — Impromptu Concertant 7’ (1903)
M. Mazzoli (1980*) — A Thousand Tongues für Klaviertrio und Elektronik 7’ (2011)
Gesamtdauer ca. 2 Stunden (inkl. Pause)
PROGRAMMNOTIZ
Drei Musikerinnen und Musiker gehen der Idee nach, dass der Mensch aus drei Teilen besteht — der
Seele, dem Göttlichen und dem Technologischen — und entwerfen dafür ein gewagtes Programm, das
drei Jahrhunderte umspannt. Liszts Orpheus erweckt einen der ergreifendsten Mythen der Musik zum
Leben, während Gordons Industry mit einem unerbittlichen Porträt von Entfremdung und Unruhe
dagegenhält. Sciarrinos Zweites Trio meditiert über die tiefsten Wurzeln unseres musikalischen
Bewusstseins, und Enescus Frühwerk kanalisiert rohe, weitschweifende Emotionen. C.P.E. Bach bietet
ein nostalgisches Intermezzo, bevor das Herzstück des Abends erklingt: ein Auftragswerk des
siebenbürgischen Komponisten Márton Szőcs. Den Abschluss bildet Mazzolis
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PROGRAMM
M. Gordon (1956*) — Industry für verstärktes Violoncello solo 12’ (1992)
F. Liszt (1811–1886) — Orpheus Bearb. C. Saint-Saëns für Klaviertrio 12’ (1854)
S. Sciarrino (1947*) — Klaviertrio Nr. 2 15’ (1987)
— Pause —
C.P.E. Bach (1714–1788) — Klaviertrio in a-Moll 15’ (1775)
M. Szőcs (1990*) — Klaviertrio [World Premiere] ~12’ (2026)
G. Enescu (1881–1955) — Impromptu Concertant 7’ (1903)
M. Mazzoli (1980*) — A Thousand Tongues für Klaviertrio und Elektronik 7’ (2011)
Gesamtdauer ca. 2 Stunden (inkl. Pause)
PROGRAMMNOTIZ
Drei Musikerinnen und Musiker gehen der Idee nach, dass der Mensch aus drei Teilen besteht — der
Seele, dem Göttlichen und dem Technologischen — und entwerfen dafür ein gewagtes Programm, das
drei Jahrhunderte umspannt. Liszts Orpheus erweckt einen der ergreifendsten Mythen der Musik zum
Leben, während Gordons Industry mit einem unerbittlichen Porträt von Entfremdung und Unruhe
dagegenhält. Sciarrinos Zweites Trio meditiert über die tiefsten Wurzeln unseres musikalischen
Bewusstseins, und Enescus Frühwerk kanalisiert rohe, weitschweifende Emotionen. C.P.E. Bach bietet
ein nostalgisches Intermezzo, bevor das Herzstück des Abends erklingt: ein Auftragswerk des
siebenbürgischen Komponisten Márton Szőcs. Den Abschluss bildet Mazzolis A Thousand Tongues, das
zur Technologie als kreisförmiger Bewegung zurückkehrt. Im Geiste von Verlust und Liebe erinnert uns
dieses Programm daran, dass genau das, was uns menschlich macht, uns auch das Kostbarste nimmt —
und dass Technologie, Mythos und das Göttliche alle nach demselben streben: Verbundenheit.
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