Was macht eine Melodie unvergesslich? Vielleicht ist es ihre Nähe zum Lied, zum Tanz, zur Stimme eines Volkes. In diesem Konzert begegnen drei Klavierquartette dem ungarischen Volkston auf ganz unterschiedliche Weise: mal sehnsuchtsvoll und poetisch, mal elegant und leidenschaftlich, mal voller rhythmischer Energie.
Josef Suk eröffnet den Abend mit jugendlicher Frische und romantischer Wärme. Ernst von Dohnányi führt diese Klangwelt weiter in eine farbenreiche, spätromantische Sprache. Und Johannes Brahms lässt den ungarischen Puls schließlich in seinem berühmten Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll auflodern – bis das Finale den Abend mitreißend in Tanz und Temperament verwandelt.
Mitwirkende: Polymnia Quartett – Anjulie Chen (Klavier), Sofiko Tchumburidze (Violine), Riko Eto (Viola), Sarah Moser (Violoncello).
Programm: Josef Suk, Klavierquartett a-Moll op. 1 – Ernő Dohnányi, Klavierquartett fis-Moll – Johannes Brahms, Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25.
Tickets: 20 € bis 86 € je nach Platzkategorie, ermäßigt für unter 28-Jährige und Schwerbehinderte – online unter elysiumconcerts.com. Einlass 18:30 Uhr.