Junge Kammerphilharmonie-Rhein-Neckar
Leitung: Thomas Kalb
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart | Ouvertüre zum Singspiel „Die Zauberflöte“ (KV 620)
bearbeitet für Streichorchester von Thomas Kalb
Grażyna Bacewicz | Konzert für Streichorchester
Max Bruch | Streichquintett in Es-Dur
Maurice Ravel | Streichquartett in F-Dur
Im Zentrum des diesjährigen Programms der Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar steht die faszinierende Welt der Klangfarben.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre zu Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Von der quirligen Welt Papagenos über die glitzernde Sphäre der Königin der Nacht bis zur geheimnisvollen Aura Sarastros entfalten sich wechselnde Klangnuancen und eröffnen Mozarts Märchenwelt.
Impulsivität, kraftvolle Vitalität sowie eine Vorliebe für Witz und Sarkasmus prägen das Werk der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz. Ihr Konzert für Streichorchester (1948), eines ihrer erfolgreichsten Werke, entstand nach dem
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Junge Kammerphilharmonie-Rhein-Neckar
Leitung: Thomas Kalb
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart | Ouvertüre zum Singspiel „Die Zauberflöte“ (KV 620)
bearbeitet für Streichorchester von Thomas Kalb
Grażyna Bacewicz | Konzert für Streichorchester
Max Bruch | Streichquintett in Es-Dur
Maurice Ravel | Streichquartett in F-Dur
Im Zentrum des diesjährigen Programms der Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar steht die faszinierende Welt der Klangfarben.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre zu Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Von der quirligen Welt Papagenos über die glitzernde Sphäre der Königin der Nacht bis zur geheimnisvollen Aura Sarastros entfalten sich wechselnde Klangnuancen und eröffnen Mozarts Märchenwelt.
Impulsivität, kraftvolle Vitalität sowie eine Vorliebe für Witz und Sarkasmus prägen das Werk der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz. Ihr Konzert für Streichorchester (1948), eines ihrer erfolgreichsten Werke, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und nutzt die klanglichen Möglichkeiten der Streicher in besonders brillanter Weise.
Für Max Bruch stellte sich die Situation rund dreißig Jahre zuvor anders dar: Auch er lebte am Ende eines Weltkriegs – zugleich jedoch am Ende seines Lebens und seiner künstlerischen Laufbahn. Sein zweites Streichquintett steht ganz im spätromantischen Stil: warme, volle Klangfarben und eine kontinuierliche motivische Entwicklung bestimmen die Musik. Während Bacewicz sich von neuen Klangexperimenten antreiben ließ, bekräftigt Bruch hier noch einmal den ästhetischen Anspruch seiner musikalischen Vergangenheit.
Den Abschluss bildet das einzige Streichquartett von Maurice Ravel. Impressionistische Farben, raffinierte Spieltechniken und scheinbar improvisatorische Freiheit verbinden sich zu einem schillernden Klanggemälde.
So entsteht ein Konzertabend, der von klassischer Klarheit über romantische Ausdruckskraft bis hin zu moderner Farbigkeit führt – eine musikalische Entdeckungsreise durch unterschiedlichste Klangwelten.
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