Das Oratorium von Théodore Dubois.
Rahel Luserke: Sopran
Konstantin Glomb: Tenor
Christos Pelekanos: Bass
Elios Quartett
Lars-Simon Sokola: Orgel
Sara Esturillo: Harfe
Ev. Kantorei Unterliederbach und Höchst
Raphaël Arnault: Leitung
Mit Les sept paroles du Christ en croix von Théodore Dubois (1867) hat sich die Kantorei eine rare Perle ausgesucht. Die sieben letzten Wörter Jesus am Kreuz war immer eine unermüdliche Inspirationsquelle für die Komponisten. In Deutschland ist vor allem das Oratorium von Haydn, das die Kantorei zuletzt 2003 gesungen hat, bekannt. Auch in Frankreich wurden mehrere Stücke über diesen tiefsinnigen Text geschrieben. Das Oratorium von Dubois ist komischerweise sehr beliebt in den Vereinigten Staaten, wo es oft in einer englischen Übersetzung gesungen wird. In Europa wird das Werk leider viel zu selten gespielt. Die Musik ist aber gleichzeitig sehr eingängig und trotzdem sehr ergreifend.
Dubois hat das Stück ziemlich am Anfang seines Werdeganges komponiert und wurde damit berühmt. Er war in der Zeit zusammen mit César Franck in Sainte-Clothilde in Paris tätig. Er schrieb das Stück in zwei verschiedenen Fassungen, einmal für Orchester und einmal für Orgel, Streicher und Harfe. Das ist diese letzte Fassung, die in Unterliederbach zu hören sein wird