Der gefeierte Rachmaninow-Zyklus, den Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra seit 2019 erarbeiten, gelangt an diesem Abend an seinen Ziel- und Endpunkt. Chaillys Idee ist dabei, nicht nur die berühmten «Schlachtrösser» wie das Zweite und das Dritte Klavierkonzert oder die Zweite Sinfonie zu bringen, sondern auch Raritäten zu entdecken. Da wäre etwa die frühe Oper Aleko, die Rachmaninow als 19-jähriger Student komponierte: Chailly hat daraus eine Suite mit vier sinfonischen Stücken zusammengestellt, die das überragende Talent des jungen Komponisten zeigen. Klangzauber pur bieten auch die fünf Études-Tableaux, die Rachmaninow eigentlich für Klavier und seine eigenen Auftritte als Virtuose schuf. Doch als sein italienischer Kollege Ottorino Respighi ihn um Erlaubnis für eine Orchesterfassung bat, stimmte er begeistert zu. Wie offen Rachmaninow neuen Ideen gegenüberstand, beweist nicht zuletzt sein Viertes Klavierkonzert, denn das klingt teilweise richtig jazzig. Der 2001 geborene Österreicher Lukas Sternath, ein vielfach preisgekrönter Meisterschüler von Igor Levit, wird es vortragen. Und so hören wir, passend zum Festivalthema, auch Rachmaninows «American Dream».
Mitwirkende:
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Der gefeierte Rachmaninow-Zyklus, den Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra seit 2019 erarbeiten, gelangt an diesem Abend an seinen Ziel- und Endpunkt. Chaillys Idee ist dabei, nicht nur die berühmten «Schlachtrösser» wie das Zweite und das Dritte Klavierkonzert oder die Zweite Sinfonie zu bringen, sondern auch Raritäten zu entdecken. Da wäre etwa die frühe Oper Aleko, die Rachmaninow als 19-jähriger Student komponierte: Chailly hat daraus eine Suite mit vier sinfonischen Stücken zusammengestellt, die das überragende Talent des jungen Komponisten zeigen. Klangzauber pur bieten auch die fünf Études-Tableaux, die Rachmaninow eigentlich für Klavier und seine eigenen Auftritte als Virtuose schuf. Doch als sein italienischer Kollege Ottorino Respighi ihn um Erlaubnis für eine Orchesterfassung bat, stimmte er begeistert zu. Wie offen Rachmaninow neuen Ideen gegenüberstand, beweist nicht zuletzt sein Viertes Klavierkonzert, denn das klingt teilweise richtig jazzig. Der 2001 geborene Österreicher Lukas Sternath, ein vielfach preisgekrönter Meisterschüler von Igor Levit, wird es vortragen. Und so hören wir, passend zum Festivalthema, auch Rachmaninows «American Dream».
Mitwirkende:
Programm:
18.30 Uhr
Konzerteinführung
mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)
19.30 Uhr
Aleksandr Skrjabin (1872–1915)
Rêverie op. 24
Sergej Rachmaninow (1873–1943)
Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll op. 40. Fassung von 1941
Vier sinfonische Stücke aus der Oper Aleko
Études-Tableaux op. 33 Nr. 4 sowie op. 39 Nr. 2, 6, 7 und 9,
orchestriert von Ottorino Respighi
Pause um ca. 20.20 Uhr
Konzertende gegen 21.35 Uhr
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