Couperin, Bach, Reincken und Zelenka: Musiker*innen der KAP widmen sich der Blütezeit der italienischen Triosonate
Die italienische Triosonate machte im 18. Jahrhundert in ganz Europa Furore. Den französischen Komponisten François Couperin inspirierte sie zu seiner 1726 veröffentlichten Triosammlung „Les Nations”, die unter quasi-programmatischen Überschriften mit verschiedenen musikalischen Stilen experimentiert. Nachdem in der letzten Saison bereits die Suiten „La Françoise” und „L’Imperiale” erklangen, folgt mit „La Piémontoise” nun Couperins Beschäftigung mit dem italienischen Stil.
Weitere Perspektiven nehmen Werke von Johann Adam Reincken, einem wichtigen Vertreter der Norddeutschen Orgelschule, sowie von Johann Sebastian Bach und Jan Dismas Zelenka ein, dessen Wiederentdeckung im Musikalischen Salon der KAP bereits Tradition hat.