Auf dem Programm der halbstündigen Matinee stehen zwei Sonaten. Zunächst eine der wenigen Sonaten Carl Philipp Emanuel Bachs, die dieser ausdrücklich für die Orgel bestimmt hat. Sie ist ein zeittypisches, äusserst «empfindsames» Werk des zweiten Sohns von Johann Sebastian Bach, das uns heute wohl noch genauso bezaubert wie Prinzessin Anna Amalia von Preussen, für die es der Überlieferung nach komponiert wurde.
Die zweite Sonate auf dem Programm ist ein Pasticcio, also eine Zusammenstellung mehrere Kompositionen verschiedener Komponisten. Mit Johann Christian Kittel kommt zunächst einer der letzten Schüler Johann Sebastian Bachs zu Wort. Als langsamer Mittelsatz erklingt ein Andante von Martin Vogt, der in den 1810er Jahren in Arlesheim eine Anstellung als Domorganist und Schullehrer innehatte. Und den Abschluss bildet ein launiges Rondo des aus Oberschwaben stammenden Justin Heinrich Knecht. Zwischen beiden Sonaten erklingt eine Improvisation über das Baslerlied, die sich nicht nur in den Stil der übrigen Stücke des Programms einpasst, sondern sicher auch den Klängen, die an einem Bummelsonntag auf den Basler Gassen zu hören sind.
Markus Schwenkreis studierte u. a. Orgel bei Karl Mauren (Augsburg) und Jean-Claude Zehnder (Schola Cantorum Basiliensis) und erlangte
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Auf dem Programm der halbstündigen Matinee stehen zwei Sonaten. Zunächst eine der wenigen Sonaten Carl Philipp Emanuel Bachs, die dieser ausdrücklich für die Orgel bestimmt hat. Sie ist ein zeittypisches, äusserst «empfindsames» Werk des zweiten Sohns von Johann Sebastian Bach, das uns heute wohl noch genauso bezaubert wie Prinzessin Anna Amalia von Preussen, für die es der Überlieferung nach komponiert wurde.
Die zweite Sonate auf dem Programm ist ein Pasticcio, also eine Zusammenstellung mehrere Kompositionen verschiedener Komponisten. Mit Johann Christian Kittel kommt zunächst einer der letzten Schüler Johann Sebastian Bachs zu Wort. Als langsamer Mittelsatz erklingt ein Andante von Martin Vogt, der in den 1810er Jahren in Arlesheim eine Anstellung als Domorganist und Schullehrer innehatte. Und den Abschluss bildet ein launiges Rondo des aus Oberschwaben stammenden Justin Heinrich Knecht. Zwischen beiden Sonaten erklingt eine Improvisation über das Baslerlied, die sich nicht nur in den Stil der übrigen Stücke des Programms einpasst, sondern sicher auch den Klängen, die an einem Bummelsonntag auf den Basler Gassen zu hören sind.
Markus Schwenkreis studierte u. a. Orgel bei Karl Mauren (Augsburg) und Jean-Claude Zehnder (Schola Cantorum Basiliensis) und erlangte Preise beim Internationalen Orgelwettbewerb NDR-Musikpreis 2000 und beim 13. Paul-Hofhaimer-Wettbewerb der Stadt Innsbruck 2001. Er ist Organist an der Hl. Kreuz-Kirche in Binningen und an der historischen Silbermann-Orgel des Doms zu Arlesheim.
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