Mai

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Mittwoch

Mel Canady & friends

Mel Canady & friends Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München Tickets

Credits: Mel Canady

Begleitprogramm zur Ausstellung "Learning and Leisure in „Little America“ | Orte amerikanischer Bildung und Freizeit in Giesing und Harlaching, 1945–1992"

Ein Abend voller Soul, Jazz & Münchner Musikgeschichte

Mel Canady zeigt, warum seine Stimme seit Jahrzehnten zum Münchner Musikleben gehört – und warum sein Publikum ihm für seine Wärme, Präsenz und Musikalität treu bleibt.  Ein Konzert, das zugleich eine kleine Hommage an die Münchner Musikgeschichte ist – und an all jene Orte, an denen Musiker*innen wie Mel und seine Friends ihre künstlerische Heimat gefunden haben.

Mel Canady, geboren in Alabama, entdeckte früh sein außergewöhnliches musikalisches Talent. Im Ursprungsland von Blues, Gospel und Soul sang er zunächst in Kirchenchören und Schulaufführungen, bevor er ein Vollstipendium an der Alabama A&M University erhielt. Dort begegnete er Fred Wesley, der später zur Horn‑Sektion von James Brown gehörte – ein prägendes Erlebnis für den jungen Musiker.

Nach vier Semestern führte ihn sein Weg nach New York an das Nassau Community College auf Long Island. Dort öffnete sich ihm die ganze Bandbreite der amerikanischen Musik. Konzerte von Chick Corea, Hank Mobley, Thad Jones und James Brown gehörten zum Alltag. Seit vielen Jahren lebt Mel in Europa – und in seinem, wie

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Begleitprogramm zur Ausstellung "Learning and Leisure in „Little America“ | Orte amerikanischer Bildung und Freizeit in Giesing und Harlaching, 1945–1992"

Ein Abend voller Soul, Jazz & Münchner Musikgeschichte

Mel Canady zeigt, warum seine Stimme seit Jahrzehnten zum Münchner Musikleben gehört – und warum sein Publikum ihm für seine Wärme, Präsenz und Musikalität treu bleibt.  Ein Konzert, das zugleich eine kleine Hommage an die Münchner Musikgeschichte ist – und an all jene Orte, an denen Musiker*innen wie Mel und seine Friends ihre künstlerische Heimat gefunden haben.

Mel Canady, geboren in Alabama, entdeckte früh sein außergewöhnliches musikalisches Talent. Im Ursprungsland von Blues, Gospel und Soul sang er zunächst in Kirchenchören und Schulaufführungen, bevor er ein Vollstipendium an der Alabama A&M University erhielt. Dort begegnete er Fred Wesley, der später zur Horn‑Sektion von James Brown gehörte – ein prägendes Erlebnis für den jungen Musiker.

Nach vier Semestern führte ihn sein Weg nach New York an das Nassau Community College auf Long Island. Dort öffnete sich ihm die ganze Bandbreite der amerikanischen Musik. Konzerte von Chick Corea, Hank Mobley, Thad Jones und James Brown gehörten zum Alltag. Seit vielen Jahren lebt Mel in Europa – und in seinem, wie er sagt, „geliebten Bayern“.

Mit der Gründung der legendären Band „Ruby and the Mudflaps“ wurde er in München schnell zu einem der markantesten Stimmen des Soul und Jazz. Es folgten zahlreiche TV‑ und Theaterproduktionen, darunter Auftritte an der Iberl Bühne, im Theater Rechts der Isar, am St. Pauli Theater und am Theater am Kurfürstendamm. Heute steht Mel als Sänger und Keyboarder mit seiner Band Chessboard auf der Bühne und gibt sein Wissen als Lehrer für Soul, Jazz und Gospel weiter.

Die musikalische Haltung dieser Ära – Offenheit, Spielfreude, Neugier – prägt auch den Sound von Mel Canady & Friends. Am Abend begleiten ihn hochkarätige Musiker:

  • Steve Cobey – drums
  • Matthias Preisinger – keyboards
  • Ferdinand Kirner – guitars
  • Jair-Rohm Parker Wells – bass

Alle vier sind tief mit der Münchner Musiklandschaft verbunden, die über Jahrzehnte wesentlich vom legendären Jazzclub Domicile geprägt wurde – DEM internationalen Jazz-Hotspot Münchens zwischen 1965 und 1981. Das Domicile war ein Club, „der internationales Ansehen genoss“ und Stars wie Benny Bailey, Don Menza, Klaus Doldinger, Friedrich Gulda oder die Thad‑Jones/Mel‑Lewis‑Band auf die Bühne holte. Viele Münchner Musiker*innen – auch solche, mit denen Mel, Kirner, Cobey oder Parker Wells über die Jahre zusammenarbeiteten – schöpften ihre Inspiration aus dieser Szene. Das Domicile war ein Ort, an dem Jazz nicht nur gespielt, sondern gelebt wurde: ein Raum für spontane Sessions, mutige Klangexperimente und Nächte, die Musikgeschichte schrieben.

Begleitprogramm im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof 

Ein Teil des Begleitprogramms ist kostenfrei, ein Teil kostenpflichtig. Auch bei den kostenfreien Veranstaltungen bitten wir zur Planbarkeit um eine Anmeldung.

Ausstellung | Eintritt zur Ausstellung kostenfrei

Montag–Freitag: 11:00–16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Zutritt über den Südpavillon (rechter Gebäudeteil, Büro des Kulturzentrums). Die Ausstellung befindet sich teilweise im 1. Stock (ohne Aufzug).

Bitte beachtet, dass einzelne Räume zeitweise durch Vermietungen belegt sein können. Wer alle Ausstellungsteile auf einmal besuchen möchte, informiert sich am besten vorab telefonisch oder über die aktuellen Hinweise auf unserer Website. 

Die Ausstellung „Amis in der McGraw Kaserne“ wurde 2025 konzipiert und im Rahmen der „Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind“ im Staatlichen Bauamt München ausgestellt. Die im Mai 2026 kuratierte Ausstellung besteht aus Teilen dieser Großausstellung.

Veranstaltungsraum: Gepäckhalle | Haupteingang | Erdgeschoss

Aktuelle Infos auf unserer Webseite

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Veranstalter:in

Giesinger Bahnhof

Total: XX.XX

Infos

Ort:

Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofplatz 1, München, DE

Veranstalter:in

Mel Canady & friends wird organisiert durch:

Giesinger Bahnhof