Sonntag, 8. November, 2026
Lukaskirche Luzern
Mitwirkende: Stadtorchester Luzern, Dirigent Manuel Oswald, Solistin Milena Marena
Eintrittspreis: CHF 40.-. Jugendliche bis 16 Jahren sowie Studierende erhalten 50 Prozent Ermässigung. Vorverkauf: www.stadtorchester-luzern.ch
Das Stadtorchester Luzern spielt von Ludwig van Beethoven die Sinfonie Nr. 5 c-moll, op. 67, sowie von Antonín Dvorák das Cellokonzert h-moll, op. 104. Beethovens Fünfte Sinfonie wird seit ihrer Entstehung mit dem Schicksal verbunden. Das berühmte, radikal auf wenige Töne reduzierte Anfangsmotiv entwickelt sich im Verlauf der Sinfonie zu einem musikalischen Kosmos von unvergleichlicher Strahlkraft. Daraus spricht auch der Geist der Französischen Revolution: Der Glaube, dass der Mensch seinem Schicksal nicht ausgeliefert ist, sondern ihm mit Mut, Freiheit und Entschlossenheit begegnen kann.
Dvoráks Cellokonzert entstand während seines Amerika-Aufenthalts. Nach dem Tod seiner Schwägerin, mit der er sich persönlich tief verbunden fühlte, überarbeitete er den Schluss und verlieh ihm eine stille, versöhnliche Innigkeit. Das Werk erzählt mit grossem musikalischem Farbenreichtum eine Geschichte von Liebe, Verlust, Erinnerung und Trost.